Besuch aus Neuseeland

Ich kann es eigentlich gar nicht glauben. Im kommenden Jänner ist es 10 Jahre her, das ich mich auf den Weg zum anderen Ende der Welt gemacht habe.

Ich hatte damals eine unglaubliche Zeit. Die mich sicher sehr geprägt hat. Besonders die Zeit im Freiwilligendienst auf einer Schaffarm war einmalig, und wird mir ewig in bester Erinnerung bleiben.
Hier, hier, hier, hier und hier schreibe ich über meine Erlebnisse auf der Farm.

Umso mehr hab ich mich gefreut, dass sich meine damaligen Gastgeber John & Yvonne auf die lange Reise nach Europa machen, und mich auf ihrer Rundreise für ein paar Tage zu besuchen.

Es war einfach so schön, ein kleinen Teil der damals erfahrenen Gastfreundschaft zurückgeben zu können.

2 Tage in Wien, 2 Tage Wachau und Alpenvorland. So habe ich ihnen meine Heimat präsentiert. Wir alle haben die gemeinsamen Tage sehr genossen.

Wir haben sogar rausgefunden, dass es Dank der Globalisierung in dem größeren Supermarkt in Österreich Wein aus dem Heimatort von John & Yvonne gibt.

Radiointerview über Freiwilligendienst in Neuseeland

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Ich hab beim Campus Radios der FH St. Pölten an einer Sendung zum Thema Freiwilligendienst mitgemacht. Und dort über meinen Projekt in Neuseeland erzählt. Es ist mehr als 8 Jahre her, seit ich in Neuseeland war. Es war wieder mal schön in den alten Erinnerungen zu schwelgen. In der Sendung waren wir 2 Gäste. Deswegen geht es nicht die ganze nur um Schafe. Das ganze Interview war auf Englisch. Hier kann man es nochmal nachhören:

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Nach der Reise ist vor der Reise

 

09-02-2014_DSCN0924Ich sitze gerade im Transitbereich des Airports von Sydney und warte auf meinen Anschlussflug nach London. Habe Neuseeland also schon verlassen. Auckland war für mich wieder die Gewöhnung an eine Millioneneinwohnerstadt. Hab nicht viel unternommen die letzten Tage. Kurzer Ausflug rauf auf den Skytower. Ausflug zu einem Strand auf einer benachbarten Insel. Ein für mich ungewöhnlich heftiger Kaufrausch ;-), und ein pefektes Abendessen mit Mike und Elisabeth (die ich damals in Cape Jackson kennengelernt habe) als Abschluss einer perfekten Reise.

Ich kann auf sehr erfolgreiche 8 Wochen zurückblicken. Hab einiges fürs weitere Leben gelernt und ich hoffe das ich das auch zu Hause weiterhin behalten kann. Ich weiß das ich diese Erfahrung niemals mit Geld bezahlen hätte können. (Vor der Kreditkartenabrechnung fürchte ich mich doch noch ein bisschen 😉 Hab viele Leute auf meiner Reise kennen gelernt. Zu den Leuten in den ersten 5 Wochen war der Kontakt intensiver und teilweise sehr ausgeprägt, von den anderen die ich auf meiner Rundreise kennengelernt habe, weiß ich teilweise den Namen nicht einmal mehr. Aber es waren auch Typen dabei dir mich beeindruckt haben und an dich ich mich gerne erinnern werde. Im nachhinein w ar das alleine Reisen sicher die beste Entscheidung von allen. Keine Reise bevor war wie diese. Vor Beginn der Reise hätte ich mir nie Träumen lassen das es so erfolgreich wird. Ich habe mir auch viele Gedanken darürber gemacht was einen Menschen dazu bew egen kann um sein Land für immer zu verlassen und auszuwandern. Ich für mich persönlich kann mir das nicht verstellen. Dafür lebe ich einfach zu gerne in Österreich. Nur der Wetterbericht beunruhigt mich im Moment etwas, wie soll ich mich an das wieder gewöhnen?

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Das ist somit der letzte Eintrag in meinem Neuseelandblog, aber ich weiß es war nicht meine letzte Reise. Ihr könnt gerne um die Daten für mein Spedenkonto anfragen, Dann gibts sicher bald wieder ein Reisetagebuch. 😉 Und natürlich meinen Dank für die Leute diesen Eintrag bis hier her lesen. 

Man siehst sich bald wieder in Österreich,

lg Markus

Bucht der 1000 Inseln

DSCN0827-2Okay, stimmt nicht ganz es sind nur 144 Inseln.

Montag, 10. März:
Hab die Südinsel mit 2 Stunden Verspätung verlassen, dann aber zum Glück noch den Bus in Auckland in die Bay of Islands erwischt. Hab a kleines Hostel ausserhalb des Zentrums von Pahia, 50 Meter entfernt vom Sandstrand. Netter Ferienort, perfektes Wetter was will man mehr? Aja, Friedensreich Hunderwasser hat bis zu seinem Tod in dieser Gegend in einem abgelegenen Haus gelebt.

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Dienstag, 11. März:
Früh raus zu einer Wanderung zum einem Wasserfall in der Nähe, leider war der Wasserstand dort zu niedrig zum Schwimmen gehen. Dann den Treatyground von Waitangi besucht. War eigentlich entäuscht von der Aufbereitung. Man eigentlich nur den Blick aus der Europäischen Sicht bekommen. Kein Wort zu den Maori. Nachmittags noch kurz mit der Fähre nach Russell, dann Entspannung am Strand. Am Abend mit Engländern gekocht. Dann noch mit andern wieder bis Mitternacht gequatscht.

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Mittwoch, 12. März:
Um 9.30 mit dem Bus zurück nach Auckland. Werde hier noch ein bisschen Einkaufen und sightseeing machen. Muss mich erst wieder an die Großstadt gewöhnen.
Den nächsten Eintrag wirds wahrscheinlich erst geben, wenn ich Neuseeland schon verlassen habe,

lg Markus

Reise nach Mittelerde

DSCN0790-209-02-2014_DSCN0802 09-02-2014_DSCN0783 09-02-2014_DSCN0782 09-02-2014_DSCN0774Ja, ich habe nicht wiederstehen können. Ich hab noch eine Touristentour gemacht. Bin mit einer Tour etwa 1,5 Stunden westlich nach Christchurch gefahren und habe die Location von Edoras gefahren. Die Bauten von den Dreharbeiten gibt es natürlich nicht mehr. Aber der Ort ist mehr als beeindruckend. Hier ein Panorama vom Eingang ins Tal. Man sieht die Hügel in der Mitte des Bildes. Und noch eins als Rundumblick vom Berg aus. Die Tour war gut gemacht. Wie haben den Soundtrack gehört wie wir zum Hügel hin gefahren sind. War stimmungsvoll. Dann noch a bisserl mit den Schwertern gespielt und dann zurück ins verregnete Christchurch. Ajo, gestern war ich dann noch auf a Bier hier und hab a paar Kiwi is gekennen gelernt und mit den hab ich dann noch a beisltour gestartet. bis etwa 3 Uhr am Morgen, war etwas müde als ich heute um 9 nach Mittelerde aufgebrochen bin. Aber ich beschwer jetzt e nicht.

Nächster Eintrag wahrscheinlich am Dienstag aus der Bay of Islands.

2 Tage Akaroa

DSCN0722-2Freitag: 7. März:
War heute morgen im Visitorcenter von Christchurch. Habe dort meine letzten Tage in Neuseeland geplant. Irgendwie kann ich es noch nicht glauben. Heute in 7 Tagen sitzte ich im Flieger Richtung Nach Hause. Aber für einen Rückblick ist es noch viel zu früh, daher jetzt nur die Eindrücke von heute. Nach dem Visitorcenter hab ich mich in den Bus nach Akaroa begeben. Eine richtige Touristenatraktion. Wie man sich halt so a Kaffeefahrt vorstellt. Ich glaube ich war der einzige der erst einen Tag später nach Christchurch zurückkehren wird. Und es hat sich ausgezahlt, der Ort ist wirklich super. Vor 6 Millionenjahren war das hier ein Vulan. Es war die erste französische Kolonie in Neuseeland und daher hat hier alles französische Namen. Witzig ist auch das die heute hier im Süden von Neuseeland einen starken schottischen Akzent haben. Nach dem ich den Touristenmassen entkommen bin, habe ich hier im Hostel eingecheckt, es ein wirklich winziges Hostel mit einer familiären Atmosphäre, dann habe ich wieder eine 4 Stunden Wanderung gemacht, auf einen 800 m hohen Berg gleich hier in der Nähe, (davon gibt es hier wieder ein Panomrama von Akaroa Blick rein in den Vuklankrater, vom Pazifik bis zu den Southern Alps im Hintergrund.) ich habe die Ruhe wieder sehr genossen.

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Dann war Wäsche waschen angesagt, und es war ein voller Erfolg keine Verlust bei meiner Kleidung zu vermelden. Am Abend hab ich dann hier im Hostel 2 Schweizerinnen kennengelernt, und wir haben gemeinsam gekocht. Ich habe meinen „weltberühmten“ Kaiserschmaren zubereitet und sie waren begeistert. War davon selbst überrascht. Haben dann noch lange über unsere Zeit in Neuseeland geredet. Es war interessant das sie auch die selben Gedanken über die Zeit in Neuseeland and die Unterschiede zu Europa haben. Ich fühlte mich dadurch in meinen Gedanken doch etwas bestätigt.

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Samstag: 8. März:
Morgenstund hat Gold im Mund, war auch heute wieder so. Bin um halb 8 zu einem Kajaktrip aufgebrochen. War mein erster Kontakt mit Kajaks und total erfolgreich. War mit einem Guide und 2 Kanadiern unterwegs. Die Vulkanlandschaft war einmalig. Es gib ein paar kleine Höle die man mit dem Kanu erkunden kann. Und dann noch die Tierwelt. Tausendene von Seevögel, und das absolute Highlight. Einen Seelöwen im Wasser aus nächster Nähe, und das absolute Highlight, eine Zeit lang sind Hectordephine mit uns mitgeschwommen. Unglaublich diese Tiere sind bis an halben Meter ran ans Kajak. Wetter w ar nebenbei auch noch perfekt. Leider gibts keine Fotos davon w eil meine Kamara nicht wasserdicht ist. Bin Nachmittag dann noch a runde durch Akaroa gewandert. Aber heute am Wochenende is hier in diesem Touristenort zuviel los für mich. Akaroa hat im Winter um die 500 Einwohner, im Sommer bis zu 2.500. Um 4 Uhr ging es zurück nach Christchurch. Ich werd mich morgen nochmals melden, bevor ich am Montag die Südinsel verlasse. Viel Spass beim Wählen Morgen, 😉

lg Markus

Magical Mystery Tour

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09-02-2014_DSCN0615Dienstag, 4. März:
Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wir haben Wale gesichtet! 2 Pottwale. Man sieht an der Oberfläche nur etwa 5 % bis 10 % von dem Wal. Das Highlight ist normal das Abtauchen der Riesen, denn dann zeigen sie die Rückenflosse, die restliche Zeit schaut der Wal eher wie ein Stück Holz aus. Jeder der Whalewatcher hatte mindestens eine Kamera auf den Wal gerichtet. Aber Ironie, er wollte seine Schwanzflosse nicht zeigen, und einfach so abgetaucht. Aber beim 2. Wal hatte wird dann Glück und ich mein Foto von einer Schwanzflosse. Einige auf dem Boot sind Seekrank geworden auch der Nico hat sich sein Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Dann ging es mit Nicos Mietauto weiter nach Christchurch. Im dortigen Infocenter die nächsten Tage geplant. Im Hostel gecheckt. Stadtrundgang durch Christchurch. Man glaubt fast man ist in einer englischen Stadt. Am Abend dann doch im vielleicht besten Restaurant der Reise gewesen. im „Sargent Peppers“. Ein Steakhouse im Beatles-Stil. Durchgehende Beatlesmusik und ausgezeichnete Steaks. Was will man mehr?

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Mittwoch, 5. März:
Wieder früh raus. Keine Wolke am Himmel. Perfekte Bedingungen für die Fahrt mit dem Transalpin. Diese Bahnlinie führt von Ostküste durch die Southern Alps nach Greymouth an der Westküste. Sie soll zu einer der schönsten Bahnstrecken der Welt zählen. Und es war wirklich beeindruckend. Das einzigartige ist das das Wetter auf jeder Seite der Alpen anders sein kein. Der Osten ist trocken, im Westen gibts viele Niederschläge und daher ein Art Regenwald. Das einzige negative, es ist eine reine Touristenattraktion. Es waren Horden von Pensionisten-Touristen im Zug. Im Aussichtswagen haben alle um das perfekte Foto gekämpft, ich hab mir das nicht gegeben. War mir zu blöd. Hab ein Buch über die Linie gekauft. In Arthurs Pass haben sich dann die Wege von Nico und mir w ieder getrennt. Er hat eine Wanderung in Arthurs Pass gemacht und dann am gleichen Tag zurück nach Christchurch. Ich bin in Greymouth kurz in Hostel und um 2 Uhr eine Bustour in den Punakaiki-Nationalpark, dort gibt es besondere Felsen. Dann die nächste Touristenatraktion. Hab mich Spontan für eine Brauerei-Tour entschieden. Kurzer Rundgang druch die Brauerei, dann gings ans Bier testen. All u can eat BBQ gabs auch dazu. Von 30 Leuten von der Tour bin ich um Mitternacht mit 3 bedruckenen Briten übriggeblieben. Hab wieder interessante Leute getroffen, zw ar wie immer nur für ein paar Studen, aber teilweise interessante Typen, wie eine Österreicherin die nach 5 Tagen ihr Opair abgebrochen hat, und jetzt herrumreist, Oder einen Franzosen der seit 1,5 Jahren um die Welt reist.

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Donnerstag, 6. März:
Nach der anstregenden Brauerei-Tour, hab ich mich ausgeschlafen, bis um 9.30 bin ich liegen geblieben. Dann kurze Runde durch Greymouth. Ist man in etwa 15 Minuten durch. Und ich habs wieder getan. Bin in eine Plattenladen rein. Und hab w ieder Kiwi-Musik gekauft. War ein genialer Shop. Der Typ im Shop hat mir sogar erlaubt die CDs mit itunes zu rippen und auf meinen ipod zu spielen. Hab dann dann doch länger mit ihm über Musik philosophiert. Hier die 2 Bands: Dimmer und Fat Freddys Drop.
Morgen geht es nach Akaroa, und wieder in die einsame Natur. Ich fühl mich irgendw ie an die „Magical Mystery Tour“ der Beatles erinnert. Jeden Tag eine komplett andere Location, Gestern normaler Touristen-Stuff im Autobus, Morgen wieder allein in der Natur. Ich hab hab schon das Wochentags-Problem. Ich muss jedes mal lange überlegen welcher Wochentag heute ist. Aber des wichtigste ist. Es geht mir ausgezeichnet. Nächster Eintrag voraussichtlich am Samstag.