Radsport-WM in Innsbruck

Wenn die wichtigen Rennen der Radsport-Saison für unserer Haustür stattfinden, kann man sich das nicht entgehen lassen. Die Radsport Weltmeisterschaft

Wir waren ab Mittwoch in Tirol und sind selbst ein paar Touren gefahren. Überall an der Strecke hat man schon das Radsportfieber gefühlt. Aber nichts im Vergleich zu Innsbruck, hier war wirklich die Hölle los.

Fans aus der ganzen Welt waren schon die ganze Woche in Innsbruck, es war ein großes Volksfest. Das geniale Wetter tat sein übriges dazu.

Wir sind die Strecke natürlich auch selbst abfahren. Hier auf Strava.

Das Highlight war für uns das Straßenrennen der Männer am Sonntag. Der schwerste Kurs der letzten Jahre. Mit der 28 % steilen Steigung in der Höttinger Höll. Die jetzt schon zu einer Legende im Radsport geworden ist. Wir haben es als Zuschauer am Gnadenwald sogar kurz ins Fernsehen geschafft.

Das Straßenrennen der Frauen hab ich mir direkt im Zielbereich der Innsbrucker Innenstadt angeschaut. Auch dort war die Stimmung genial.

Tiroler Bergwelt am Rennrad

Für die Radsport-WM in Innsbruck sind Erwin, Peter, Mike und ich für ein paar Tage ins Tiroler Unterland gefahren.

Da nur Zuschauen bei der WM Rennen zuwenig für uns gewesen wäre, sind wir ein paar auch selbst ein paar Anstiege in der Gegend gefahren.

Die Zillertaler Höhenstraße haben wir an einem Tag genossen. Die Straße ist nix für eine Frühjahrstour. Über die ganze Zeit kommen immer wieder steile Rampen, die besonders am Rennrad ziemlich unangenehm zu fahren sind. Hier auf Strava.

Am zweiten Tag gings zum Achensee und nach Alpbach, wie schon die gesamte Zeit war das Wetter wieder perfekt fürs Rad. Hier auf Strava.

Die paar Tage waren ein kleiner Ersatz für unsere Frankreich-Radreise, die im nächsten Jahr wieder eine Vorsetzung finden soll.

Von daham auf den Glockner

 

Auch in diesem Jahr war ich wieder bei der Ausfahrt von Ronny Bauer mit dabei. Es ging in 3 Tagen von zu Hause auf den Großglockner.

Das Ziel am ersten Tag war das Hochkar. Leider war die gesamte Auffahrt im Gewitterregen. Daher auch keine Fahrt bis zum Sender. Das wird aber sicher mal nachgeholt.

Der zweite Tag war eine lange Etappe durchs Gesäuse und das Ennstal nach Wegrain, die der viele Autoverkehr doch etwas anstrengend gemacht hat. Aber da muss man durch, wenn man auf den Glockner will.

Aber der dritte und letzte Tag entschädigte für alles. Es war ein herrlicher Tag für die Fahrt auf die höchste Passstraße Österreichs. Diesmal hab ich es sogar auf die Edelweißspitze geschafft.

Wieder ein großes Danke an Ronny, für die gesamte Organisation. Ich hoff es gibt auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung.

Take The Long Way Home

Ich hab mein Rennrad an einem Samstag früh in den Railjet nach Salzburg gepackt und bin dann zurück nach Hause geradelt.
An 5 Seen des Salzkammerguts vorbei, durch das südliche Ober- und Niederösterreich. In Gegenden die ich noch nie bewusst wahrgenommen habe. Durch das Radfahren lernt man seine (erweitere) Heimat deutlich besser kennen. Ein schöner Nebeneffekt vom Radeln.

Es war wieder mal eine eintägige Auszeit auf dem Rad. Allein, nur mit meinen Gedanken. Ohne Musik oder Podcasts auf den Ohren. Da kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen.

Der Körper macht alles mit, wenn der Kopf es nur will. Das ist dabei die größte Herausforderung.
Ich kratze mit so einer Distanz nur an den Kilometerleistungen anderer Randonneure, die oft nach viel länger unterwegs sind.
Es gibt einfach keine effiziente Fortbewegung als auf dem Fahrrad.

Und wenn man dann auf den letzten 15 Kilometern doch noch in den Regen kommt, ist das dann doch schlechtes Timing. Da hilft auch der schönste Regenbogen nicht mehr.

Komoot hat mir eine wunderschöne Strecke auf Radwegen und Nebenstraßen zusammengestellt. Ohne viel manuelles Eingreifen.

Hier die Fahrt auf Strava.

Danke an Christiane, die mich ein Stück meines Weges begleitet hat .

Und einfach immer an Supertramp denken:

Radln im Oberösterreichisch-Steirischen-Grenzgebiet

Das schöne am Radfahren ist ja, dass man immer wieder neue Landschaften und Gebiete besser kennenlernt, wo man sonst nur mit dem Auto durchfährt. Und dann dabei feststellt, wie schön es doch bei uns in der Nähe ist.

Ich war wieder gemeinsam mit den Freunden von der Frankreich-Reise ein paar Tage unterwegs. Diesmal nicht ganz hoch oben und weit weg. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis.

Am Beginn waren 2 Tage am Rennrad angesagt. Eine Hochschwab-Umrundung  über 210 Kilometer durch die Wildalpen und der Mur entlang, und eine Tour rund ums Ennstal.

Dann gings weiter Richtung Nationalpark Kalkalpen. Dort sind wir noch 2 schöne Touren zwischen Enns und Steyr mit unseren Mountainbikes gefahren.

Das Oberösterreichisch-Steirische-Grenzgebiet hab ich bis jetzt nicht wirklich gut gekannt, aber Dank der letzten Tage weiß ich wie schön es dort ist. Ich war sicher nicht zum letzten Mal dort.

 

Von Wien nach Klagenfurt: bike4dreams 2018

An Fronleichnam bin bei der bike4dreams von Wien nach Klagenfurt mitgefahren. Im Vorhinein wurde schon Geld für Karitative Zwecke gesammelt. Jeder Mitfahrer bekam durch eine Spende seinen Platz in der Gruppe.

Auf der Strecke von 305 Kilometern war alles dabei. Von Sonne und Hitze, bis Regen und Gewitter bei der Ankunft in Kärnten. Die Fahrt war vom Speed4Need-Team perfekt organisiert. Mit 3 Labstationen unterwegs waren wir bestens versorgt. Nach knapp 10 Stundenfahrtzeit waren wir am Ziel in Klagenfurt. Alle Details zur Strecke auf Strava.

Am Abend gab es noch eine Abschlussfeier mit Pastaparty und Spendenübergabe. Es kamen insgesamt 9600 € zusammen. Die wurden vor Ort an 3 Projekte übergeben. Hier noch ein kleiner Bericht zur Feier.

Die Fahrt war ein super Erlebnis und ich bin auch gern nächstes Jahr wieder mit dabei.

Ich war noch 2 weitere Tage in Klagenfurt und hab die Sonne rund um den Wörthersee genossen. Zurück gings aber nicht auf dem Fahrrad. Dieses fuhr mit mir gemeinsam im Railjet zurück nach St. Pölten.

 

Sella Ronda

Nach dem Stelvio sind wir weiter östlich in die Dolomiten gefahren. Um die Sella Ronda mit dem Rennrad zu befahren.
4 Pässe mit gut 2000 hm auf 60 Kilometer rund um den Sella Stock. Hier auf Strava.

Ob im Winter mit Touren- oder Alpinski. Im Sommer mit Mountainbike oder Rennrad. Diese Runde ist landschaftlich einmalig. Das Wetter war gut aber in 2000 Metern doch schon etwas frisch. Warm eingepackt, waren die Abfahrten aber kein Problem.

Hier Fotos von der Sella Ronda:

Am zweiten Tag in dieser Gegend sind wir noch weiter Richtung Osten gefahren und haben uns für diesen Tag ein ordentliches Programm zusammen gestellt. Rauf zur Marmolata über den Fedaia Pass, weiter zum  Passo di Giau und noch der Falzarego. Zurück ging es dann über den Pordoi der zur Sella Ronda gehört.

Insgesamt 3500 hm auf nur 110 Kilometer. Nur rauf und runter den ganzen Tag. Es war herrlich.

Der zweite Tag auf Strava.
Wir hatten unser Quartier für 2 Nächte in Canazei.

Das Col Collective hat auch hier Videos zu den Pässen gemacht:

Stelvio

Nachdem ich im Juli in Frankreich schon einige der höchsten Alpenpässe Europas gefahren bin, war klar, dass auch die Nummer 2 noch auf dem ToDo-Liste steht:
Der Stelvio. Das Stifser Joch.

Von Prad aus sind es 48 nummerierte Kehren die auf gut 1800 Höhenmeter verteilt sind. Asphaltierte Spaghetti. Eine unglaubliche Straße. Einmalig.

Eigentlich wollten wir am autofreien Tag den Stelvio genießen, leider war es durch Schlechtwetter auch ein radfahrfreier Tag.
Wir sind am Tag darauf gefahren. Der Neuschnee vom Vortag hat es dann noch spektakulärer gemacht.

Bei der Abfahrt haben wir noch den Umbrailpass mitgenommen. Der höchste Pass der Schweiz.
Der Ofenpass war auch noch mit dabei.

Hier noch die Fahrt auf Strava.

Das Col Collective hat natürlich auch diesen Pass auf Video festgehalten:

Über Tschechien und Bayern ins Salzkammergut

Nach Grado, zum Bodensee und Großglockner-Neusiedlersee war ich auch dieses Jahr wieder dieses Jahr bei der Ausfahrt vom Ronny Bauer mit dabei.

Diesmal gings von Traisen übers Waldviertel nach Tschechien in den Böhmischen Wald, weiter nach Bayern und Ziel war die Bergankunft auf der Postalm beim Wolfgangssee.

Obwohl kein großer Anstieg dabei war, sind es über 8.000 hm in 4 Tagen geworden. Kein flaches Stückerl Straße zwischen Donau und Bayern.
Ich hätte die Gegend in diesem Dreiländereck nicht als so schön eingeschätzt. Ich war wirklich überrascht und beigeistert. Auch Český Krumlov hätte ich nicht so erwartet, ein wunderschöner, historischer Stadtkern und Burg. Und wirklich viele Touristen.

Leider gab es auch ein unschönes Erlebnis auf der 2. Etappe.
Ein niederländisches Wohnwagengespann hat uns auf einer total unübersichtlichen Stelle versucht zu überholen, und es wegen Gegenverkehr nicht geschafft, und uns dabei von der Straße gedrängt. Die beiden vorderen Fahrer sind dabei gestürzt. Es zum Glück alles noch halbwegs gut ausgegangen. Der Fahrer ist kurz stehen geblieben, und dann doch weiter gefahren. Wir haben Anzeige wegen Fahrerflucht und Körperverletzung bei der tschechischen Polizei erstattet.
Das war mein erster schwerer Zwischenfall mit einen überholenden Auto, da merkt man wieder, wie schnell sowas gehen kann, und wie hilflos man doch ist.

Hier noch die Tagesetappen auf Strava:
Tag 1 | Traisen –> Český Krumlov
Tag 2 | Český Krumlov –> Zwiesel
Tag 3 | Zwiesel –> Straßwalchen
Tag 4 | Straßwalchen –> Postalm

 

unsere Tour de France 2017

Ich weiß nicht wie ich diese Woche in den Bergen am besten zusammenfassen soll. Es war ein Erlebnis, das mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Ein großes Danke natürlich an Mike. Für die perfekte Organisation und alles andere währende der Reise.
Und auch an Pezi, Winni, Gerhard und Holger. Es hat großen Spaß mit euch gemacht.

Insgesamt waren es waren 620 Kilometer, über 16.000 Höhenmeter und knapp 36 Stunden im Sattel.
Die Nummer 1, 3, 5 und 10 der höchsten Alpenpässe waren mit dabei.
Bis auf einen kleinen Sturz und einen Plattfuß hat alles reibungslos funktioniert.

Es gibt noch so viele Geschichten die noch erzählt gehören. Die ganzen verbrannten Kalorien, die man auch wieder zu sich nimmt. Worauf sich die Verdauung auch erst mal einstellen muss. Die tägliche Suche nach dem Trinkwasserbrunnen. ag2r La Mondiale beim Training. Die  Tour de France-Stimmung in Briançon. Der Tourteufel Didi Senft, der  im selben Hotel wie wir genächtigt hat.

Hier noch das von Mike perfekt ausgearbeitete Roadbook, was uns täglich bei der anstetehenden Etappe unterstützte.
Eine genaue Auflistung der Strecken mit Höhenmeter und Kilometer.
Die gesamten Gpx-Files für GPS-Geräte. Falls jemand das Bedürfnis verspürt, diese wunderbare Runde selbst zu fahren.

Hier nochmal die gesamte Runde zur Übersicht:

Auf Ali Fowler möcht ich hier auch nicht vergessen, den ich am Gipfel des Galibier getroffen habe. Der seine persönliche Tour de France etwas ernster nimmt als wir. Seine Mitfahrer und er fahren nämlich 3 Wochen lang durch ganz Frankreich. Auf der Spur von legendären Etappen der Tour.
Hier sein wunderbarer Weblog. Seine Reise auf Strava.

 

TdF | Tag 6 | Zurück nach Italien

Auf dieser unglaubliches Reise durch die Bergwelt Frankreichs ging es am 6. und letzten Tag zurück nach Italien. Der Col d’Izoard gehört zu den großen Klassikern im Radsport. Dieses Jahr war er das Ziel der finalen Bergankunft der Tour. Die Wohnwagen der Fans standen schon fast eine Woche vorher an den entscheidenen Stellen im Anstieg. Seine lange Anfahrt durch die Wälder und die Steinwüsten machen ihn zu einem einzigartigen Erlebnis.

Weiter ging es über den Col Agnel (3. höchster Pass der Alpen) der auch an seinem höchsten Punkt die Grenze zu Italien ist. Der letzte Anstieg der ganzen Reise war über 20 Kilometer lang. Meine Beine waren danach froh, dass es danach nicht mehr nennenswert bergauf ging.

Hier der letzte Fahrtag auf Strava.

Und auch hier hält das Col Collective ein paar Videos bereit:

Den Anstieg sind wir rauf:

Diese Seite sind wir runter:

TdF | Tag 5 | Tag der Klassiker

Am dem fünften Tag haben wir uns ins Radfahrer-Wunderland begeben. Das Wetter war unglaublich. Und mit Alpe d’Huez und Col du Galibier standen zwei absolute Radsport-Monumente auf unserem Plan. Beide waren schon viele Male Teil der Tour de France. Man kann dort den so richtig Radsport inhalieren.
Alpe d’Huez ist ein großer Schiort, den man nach 21 Serpentinen erreicht. Auf denen sich schon oft die Tour entschieden hat.
Eigentlich ist es kein schöner Anstieg, aber für jeden Fan etwas ganz besonders. In jeder Kurve hängt eine Tafel mit Siegern der vergangenen Jahre. Immer in einer Höhe, damit man nicht auf die Idee kommt, eine der Tafeln mitzunehmen.

Dann ging es weiter über den Col de Sarenne und den Col du Lautaret auf den Col du Galibier (5. höchster Pass der Alpen). Ich denke nicht, dass es noch viel schönere Anstiege für einen Rennradfahrer gibt. Die Ausblicke. Die Ruhe. Die Bergwelt. Die Spuren vielen großer Radsportgeschichten. Die vielen anderen Radsport-Pilger auf ihren Rennrädern. Ich habe diese Stunden so dermaßen genossen.

Dieser unglaubliche Tag auf Strava.

Natürlich gibt es diese Anstiege auch vom Col Collective nach anschauen.
Einfach in Ruhe zu Hause genießen:

TdF | Tag 4 | Busfahrertag

Am vierten Tag unserer persönlichen Tour de France war ich für unseren Bus verantwortlich. Meine Aufgabe war es den Bus zum nächsten Quartier zu bringen und ein paar Dinge für die Gruppe zu erledigen. Quasi ein verordneter Ruhetag. Der mir nach den Anstrengungen der letzten Tage ganz gelegen kam. Auch die Ruhe und Entspannung tagsüber war mal eine Abwechslung.
Ich bin am Morgen noch mit auf den Col du Télégraphe gefahren. Der erste, der legendären Tour de France Anstiege. Die Profis sind keine Woche später genau dort hoch.
Ich bin dann zurück zum Bus, die anderen haben noch den Col de la Croix de Fer als Tagesziel gehabt.

Hier meine Fahrt auf den Col du Télégraphe auf Strava.

Der Col de la Croix de Fer ist der erste Anstieg von dem es ein Video vom Col Collective gibt. Es ist zwar nicht die Seite die rauf gefahren sind. Aber um nichts unspektulärer:

TdF | Tag 3 | Das Dach der Tour

Am Tag 3 stand, im wahrsten Sinn des Wortes, der Höhepunkt der Tour am Programm. Der Col de I’Iseran. Die Nr. 1 der höchsten Passstraßen Europas. Leider war hat das Wetter nach der Durchfahrt von Val d’Isére umgeschlagen und ein paar hundert Meter unter der Passhöhe hat es zuerst zu stürmen und dann auch noch zu regnen begonnen.
Auf 2770 Meter kann das dann schnell gehen. Oben angekommen kam der Regen quer daher, und es hatte nur mehr 2 Grad. Ziemlich ungemütlich in kurzen Radlershorts. Wir haben uns dann dort zum Aufwärmen in die Hütte zurück gezogen. Mike, unser Held, hat sich warm angezogen und ist zurück nach Bourg-Saint-Maurice gefahren um uns mit dem Auto von der Passhöhe abzuholen, an eine Weiterfahrt war nicht zu denken.
2 Stunden später hat wieder die Sonne geschienen, wie wenn nichts gewesen wäre. In der Hütte sind wir wenigstens mal Mal zum live Tour de France schauen gekommen.

Hier der Aufstieg auf Strava. Knapp 50 Kilometer bergauf und 2000 Höhenmeter.
Die Abfahrt vom  Col de I’Iseran zu unserem Quartier haben wir alle im Auto hinter uns gebracht. Aber dafür sind wir noch eine Straße gefahren, die quasi direkt in eine Felswand hinein gebaut wurde. Wirklich spektakulär.

Hier auf Strava.

TdF | Tag 2 | Col de Saisies und Cormet de Roselend

Unsere erste Nacht in Frankreich haben wir in einer Mongolischen Jurte verbracht, die im Garten einer Jugendherberge in Chamonix stand. Es hatte seinen eigenen Charme. Leider hat sich der Mont Blanc während unserer ganzen Zeit dort nicht gezeigt. Wir haben ihn erst Tage später aus einiger Entfernung erblicken können.

An diesem Tag sind wir über 3 weitere Pässe gefahren. Den Col de Saisies, beim Aufstieg zum Cornet de Roselend, sind wir über den Col du Pre. Vor allem die Gegend dort um den Stausee, war besonders beeindruckend.

Hier der Tag auf Strava. 130 Kilometer mit über 3100 Höhenmetern.

TdF | Tag 0 & 1 | St. Bernhard groß & klein

An dem Tag der Anreise wäre eigentlich keine Radfahrt geplant gewesen. Aber im Leben kommt es öfters anders als man denkt.
Weil die Autofahrt so gut funktioniert hat, sind wir schon nach 10 Stunden im Aostatal angekommen. Der Wetterbericht war leider für nächsten Tag nicht wirklich gut. So haben wir beschlossen wir kurzfristig noch hoch zum Pass des Großen St. Bernhard zu fahren. Auf dem die Grenze zwischen Schweiz und Italien entlang läuft. Und Heimat der Bernhardiner Hunde ist.

Hier auf Strava. Ein schöner, fast 40 Kilometer langer Anstieg, Auf dem knapp 2.000 Höhenmetern überwunden werden müssen.

Der Wetterbericht hat Recht behalten, und das Wetter war leider an unserem geplanten 1. Etappentag nicht wirklich gut. Wir haben daher beschlossen auf den Kleinen St. Bernard Pass zu fahren. Der eigentlich nicht in unserem Roadbook stand. Fast noch schöner zu fahren, als der Große St. Bernhard am Vortag.

Hier auf Strava. 1336 Höhenmeter auf gut 25 Kilometer.

Wieder zu Gast in Regines Radsalon

Während meines Aufenthaltes in Berlin hat sich wieder ein Besuch in Regines Radsalon ergeben.

Gemeinsam mit Alexandra Diem sprechen Regine und ich über den Velothon in Berlin und viele andere Radsportthemen.
Es gab viel zu reden, deswegen dauert die Folge auch 2 Stunden.

Bitte den Podcast direkt hier anhören. Am besten gleich abonnieren. Hier noch der Blogbeitrag im Radsalon.

Velothon Berlin 2017

Nachdem ich schon letztes Jahr beim Velothon Berlin mit Marcs Mountainbike an den 120-Kilometer-Start ging, reizte mich dieses Jahr die neue 180 Kilometer Variante. Eine Kombination aus der 60 und 120 Kilometer Runde.

Also machte ich mich wieder auf in die deutsche Bundeshauptstadt. Dieses Jahr war mein Aufenthalt flexibler als eigentlich erwartet. Ich kam leider nicht bei Valentina und Marc unter, da diese auch gerade umziehen.

Parker, ein ehemaliger Couchsurfing-Gast nahm mich spontan für 3 Nächte in seine WG auf. Was sich als absoluter Glücksgriff erwies. Ich hatte eine so gute Zeit dort. Einfach großartig.

Marc konnte aus Zeitgründen selbst nicht beim Velothon starten. Er hat mir seine rassige Italienerin für das Rennen überlassen. Ich hatte keine Probleme mich auf das Rad einzustellen.

Insgesamt waren über 11.500 Starter beim Velothon mit dabei. Über 1.000 allein auf der langen Distanz. Die Strecke durch Berlin ist topfeben und daher extrem schnell. Es war eine Laktat-Party. Ich hab eine super Gruppe erwischt, die gut funktioniert hat. Radfahren ist doch ein Mannschaftssport.
Nach 4 Stunden 53 Minuten waren die 180 Kilometer auch schon hinter mir. 37 km/h Schnitt.

Hier auf Strava.

Da Valentina und Marc im Laufe des kommenden Jahres nach nach Kasachstan ziehen werden, wird das für eine Zeit lang, mein letzter Start beim Velothon in Berlin gewesen sein.

Von Passau nach Wien in einem Tag geradelt

Am 10. Juni war es soweit. Wie schon angekündigt, bin ich bei der Spenden-Sammelfahrt für den Verein „Herz bewegt“, von Passau nach Wien mitgefahren.

Nach der Besprechung und einem gemeinsamen Abend mit den anderen Teilnehmern, sind wir in der schnellen Gruppe am Samstag, um 7.30 Uhr in Passau los geradelt.

Starker Westwind, tolle Mitfahrer und super Verpflegungsstationen an der Strecke haben die über 300 Kilometer wie im Flug vergehen lassen.
Von Passau bis zum Treffpunkt mit den anderen Gruppen in Zwentendorf hatten wir einen Schnitt von 36 km/h. Einfach unglaublich.

Beim Spenden sammlen sind insgesamt über 51.000 Euro zusammen gekommen. Peter und ich haben unser Ziel von 400 Euro auch erreicht.
Nochmals Danke an alle!

Hier die Fahrt auf Strava.

Tour de Kärnten

Nachdem ich 2 Tage beruflich in Klagenfurt zu tun hatte, bin ich schon einen Tag früher angereist, und hab das traumhafte Wetter für eine Rennrad-Tour durch die Kärntner Seenlandschaft genutzt.

Ich bin fast an allen Seen vorbei gekommen, an denen ich als Kind meine Sommerurlaube verbracht habe.

Sportlich wars auch fordernd, der unrhythmische 16 Kilometer lange Anstieg auf den Dobratsch hat es in sich.

Hier die Tour de Kärnten auf Strava. Montags ging sich noch eine Runde um den Wörthersee aus.

Für herzkranke Kinder von Passau nach Wien radln

Tute Gutes und sprich darüber!

Heute gibt es mal einen kleinen Spendenaufruf von mir.

Am 10. Juni werden mein Chef Peter und ich gemeinsam mit anderen Sportlern 310 Kilometer von Passau nach Wien strampeln – und zwar in einem Stück, nur durch kurze Stärkungspausen unterbrochen.
Was könnt ihr tun, um dieses Projekt mit zu unterstützen? Nehmt euch ein Herz und helft damit herzkranken Kindern in der 3. Welt und spendet direkt über diesen Link: http://www.herzbewegt.at/anmelde-und-spendenseite-2017/?cfd=5mbsw#cff

Alle weiteren Informationen finden Sie auf http://www.herzbewegt.at/radetappe-2017/

Wer bei diesen Zeilen Lust bekommt, uns ein Stück des Stück des Weges mit dem Rad zu begleiten, find hier die Strecke und den zeitlichen Ablauf http://www.herzbewegt.at/allgemeine-informationen
Oder wir sehen uns dann beim Abschlussfest in Wien.

Ich hoffe ihr unterstützt uns ein klein bisschen beim Erreichen unseres Spendenziels!

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

Rennradfahren in Kuwait

Tito hat mich am Freitag Morgen zur Ausfahrt seiner Rennradgruppe mitgenommen. Das hab ich mir natürlich entgehen lassen können.

Der Freitag ist im Arabischen sowas wie unser Sonntag. Ziemlich alle Leute haben frei. So haben sich über 40 Leute mit ihren Rädern zu einer gemeinsamen Ausfahrt getroffen.
Die einzige Chance im verrückten Verkehr von Kuwait zu überleben, ist in einer großen Gruppe zu fahren.
Treffpunkt ist ein Fitnessclub. Dieser stellt auch ein Begleitfahrzeug, für die gesamte Strecke. Samt frischen Kaffee in der Pause. Diesmal gabs sogar frisch importierte Mannerschnitten aus Österreich.
Es war echt spannend zu sehen, wie all die Leute hier auf die Gruppe regierten. Oft freundlich gewinkt und gehupt. Manchmal wurden wir gefilmt.
Rennrad fahren ist hier wirklich was neues, und die Leute müssen sich erst daran gewöhnen.

Es wurde zwar gemeinsam gestartet, aber zurück gekommen sind wird dann doch in 5 kleineren Gruppen. Das aufeinander warten is dann doch nichts für die Araber.

Ich bin auf Titos altem Cannondale-Zeitfahrer gefahren. Danke dafür.
War nicht meine optimale Größe, aber für die 88 Kilometer hats gereicht.

Hier die Ausfahrt auf Strava.

Tito bereitet sich im Moment auf die Kommende Triathlonsaison vor. Er wird dieses Jahr auch beim Ironman in Klagenfurt und in Südafrika starten.

Rudolfshöhe zu Weihnachten & Saisonziel erreicht

Mit einer winterlichen Mountainbike-Fahrt auf die Rudolfshöhe bin ich die letzten Kilometer zu meinem Saisonziel geradelt.

Habe heute die 10.000 Kilometer-Marke durchbrochen. War ein erfolgreiches Jahr am Rad. Mal schauen was für welche Herausfordungen mich im nächsten Jahr erwarten und welche Ziele ich mir selbst setzen werde.

Vom höchsten zum tiefsten Punkt Österreichs

Nach Rennradfahrt nach Grado und zum Bodensee war ich auch dieses Jahr bei der Mehrtages-Ausfahrt vom Ronny Bauer mit dabei.

Dieses Mal gings mal in umgekehrter Reihenfolge los. Zuerst mit dem Bus nach Kärnten und dann mit dem Rad zurück in die Heimat.

Am Plan standen 5 Bundesländer, 590 Kilometer und ca. 6.000 Höhenmeter in 4 Tagen.
Vom Großglockner zum Neusiedlersee. Vom höchsten zum tiefsten Punkt Österreichs.

Leider war das Wetter die ersten beiden Tage nicht ideal und +2° Celsius, Nebel und Wind am Großglockner sehr eisig kalt. Die 12 Kilometer Abfahrt nach Bruck war schon sehr grenzwertig.

Erst am 2. Tag, nach dem wir Gesäuse hinter uns gelassen hatten, wurde das Wetter wirklich dauerhaft besser und wir sind dann auf unsere 30° Temperaturunterschied in 3 Tagen gekommen.
Dafür hat die restliche Fahrt zum Neusiedlersee und Tags darauf nach Hause uns fürs kalte Wetter entschädigt.

Es war wieder eine großartig organisierte Ausfahrt mit super Leuten. Bin auch im nächsten Jahr wieder gern mit dabei.

Tag 1 Teil 1Tag 1 Teil 2, Tag 2, Tag 3 & Tag 4 auf Strava.

 

4 Seen-Runde im Salzkammergut

Die spontanen Ideen sind doch meistens die besten.
So auch dieses Mal. Mitte der Woche beschlossen Simon und ich gemeinsam eine Runde mit dem Rennrad im Salzkammergut zu fahren.

Wir fuhren Freitag Nachmittag in Richtung Westen, waren am Mondsee baden. Dann gings weiter nach Salzburg. Wo wir in Michelles Wohnung übernachten konnten. In Salzburg sahen wir sogar noch den Einzug des Jedermanns am Domplatz.

Samstag sind wir früh los, um dem Autoverkehr und der Hitze zu entgehen. Gestartet in St. Gilgen, sind wir die 4 großen Seen abgefahren. Es war so herrlich. Wirklich optimale Bedingungen.
Ab dem Attersee ist dann Erwin ein Stück mit uns gefahren und hat als Touristenführer ausgeholfen.
Nach der Runde waren wir noch im Wolfgangsee abkühlen. Dann gings auch schon wieder heimwärts.

Der Ausflug war leider nur kurz. War es aber auf jeden Fall wert.

Velothon Berlin

Ich war letztes Wochenende relativ spontan in Berlin um mit Marc gemeinsam am Velothon teilzunehmen. Da ich nur mit Handgepäck im Flieger dabei hatte, bin ich auf Marcs gutem, altem 26″-Cannondale-Mountainbike das Rennen gefahren. Natürlich nicht die optimale Wahl für ein knapp 120 Kilometer Rennen auf Asphalt mit nur gut 300 Höhenmeter.  (Fast) alle anderen waren auf Rennrädern unterwegs.

Bis Kilometer 35 war alles in Ordnung, sind gut im Feld mitgerollt. Dann hat ein Radler hinter mit eine Verkehrsinsel übersehen und dabei mein Hinterrad touchiert. Leider hat mir dieser Faststurz eine Speiche und ein paar Gänge bei meiner Schaltung gekostet und ich musste mit 3 hohen Gängen weniger ins Ziel fahren. Trotz der ungeplanten Pausen und den schlechteren Übersetzung bin ich dann doch noch mit einem 32er-Schnitt ins Ziel gerollt.

Das Event war super organisiert. Insgesamt sind über 8800 Starter auch wieder im Ziel angekommen. Die Strecke durch Berlin war auch gut ausgesucht und perfekt abgesichert.

Hier noch ein paar Bilder wo ich mich sonst noch in Berlin rumgetrieben habe. Waren ein paar sehr angenehme Tage bei guten Freunden. Ohne viel Stress und Sightseeing. Berlin ist ein großartige Stadt und gefällt mir einfach immer sehr gut.

Hier noch 2 Videos von der Brompton Faltrad Weltmeisterschaft die dieses Jahr im Rahmen des Velothons statt gefunden hat. Eine super Veranstaltung mit toller Stimmung. Von sportlich motiviert bis Spaßfahrer war dort alles dabei.

Nächstes Jahr gerne wieder, und dann mal mit einem Rennrad.

Zu Gast in Regines Radsalon

Bei meinem Besuch in Berlin hab ich mich an einem Abend mit Regine getroffen und eine Folge ihres Podcast „Regines Radsalon“ im Boxhagener Platz aufgenommen.

Vorher gabs noch leckere Burger. Bei Mate und Mannerschnitten haben wir uns dann eine Stunde lang übers Radfahren und vieles andere unterhalten.

Bitte den Podcast direkt hier anhören. Am besten gleich abonnieren. Hier noch der Blogbeitrag im Radsalon.

Auf zum Bodensee!

Nach dem ich letztes Jahr mit der Gruppe vom Bauer Ronny nach Grado ans Meer mitgefahren bin. Gabs dieses Jahr auch eine gemeinsame Fahrt über mehrere Tage.
Dieses Mal war war der westlichste Zipfel Österreichs das Ziel. Bregenz am Bodensee.
Es waren 38 Rennradler dabei, die sich das letzte halbe Jahr auf die lange Strecke vorbereitet haben.
Die Gruppendynamik war super, die hat ordentlich motiviert um auch noch weiter zu fahren, wenns wirklich schon sehr anstrengend war.

Leider bin ich diesmal nicht sehr viel zum Fotografieren gekommen. Hier trotzdem ein paar Eindrücke:

Am 1. Tag war es über 38 Grad warm, am 4. Tag am Arlberg hatte es dann nur 8 Grad.
Insgesamt waren es über 632 Kilometer. Der Arlberg war leider zum rauffahren für Radfahrer gesperrt. Deswegen fehlen ein paar Kilometer. Aber dieser Berg wird irgendwann nachgeholt.

Wir sind auf der Strecke einigen Race Around Austria Startern begegnet. Sogar Christoph Strasser kam uns auf seiner Rekordfahrt entgegen.

Tag 1 | Traisen bis Aigen im Ennstal

Tag 2 | Aigen im Ennstal bis Zell am Ziller

Tag 3 | Zell am Ziller bis Flirsch

Tag 4 | Arlberg bis Bregenz

Abenteuer Nürburgring-Nordschleife

Ich bin im Bus des Race Around Austria Orga-Teams zum Nürburgring nach Deutschland mitgefahren, um dort im 4er-Team vom Velohome.de-Podcast, am 24h-Stunden-Rennen auf der Nordschleife teilzunehmen.

10.000 Teilnehmer machen „Rad am Ring“ zu einem ganz großen Festival des Fahrrads! Es herrscht dort eine herrliche Stimmung. Dazu noch die Möglichkeit, die über 20 Kilometer lange Nordschleifen-Rennstrecke mit dem Rad zu bewältigen ist einzigartig. Diese wird nicht ohne Grund die „Grüne Hölle“ genannt. Nur rauf oder runter. Kein einziges Stück flache Strecke. Bis zu 17 % Steigung.

Am Anfang ist alles total nach Plan gelaufen. Nach 7 Stunden im Bus, haben wir unser Fahrerlager auf dem Nürburgring aufgeschlagen.28-07-2015_IMG_2587Nur dann machte uns leider das Wetter einen Strich durch unsere Rechnung. In der Nacht von Freitag auf Samstag zog ein Gewitter mit starken Windböen auf. Weltuntergangsstimmung machte sich breit.

28-07-2015_IMG_2597

Wir konnten die Zelte noch gerade rechtzeitig abbauen. Mir blieb nichts anderes übrig als die Nacht im Fahrradanhänger zu schlafen. Am nächsten Tag wurde der Sturm und Regen nicht weniger, es hatte Windböen von bis zu 80 – 90 km/h. An Radfahren war nicht zu denken. Der Start wurde von 13 Uhr auf 16 Uhr, und dann weiter auf 20 Uhr verschoben. Die Stimmung war am Tiefpunkt. Es ging auch schon das Gerücht einer kompletten Absage durchs Fahrerlager. Wir vertrieben uns die Zeit damit, den Profis bei der Tour de France beim Anstieg nach L’Alpe d’Huez zuzusehen.

Aber dann ging es doch los. Start um 20 Uhr. Schluss war trotzdem um 13 Uhr. Es wurde zu einem 17h-Rennen verkürzt.

28-07-2015_IMG_2622Und die Wettervorhersage behielt recht. Je länger das Rennen ging, um so besser wurde das Wetter.

Besonders die Stimmung in der Nacht ist schon einzigartig. Es hatte nur 8° Celsius in der Nacht. Deswegen bin ich ziemlich warm eingepackt gewesen.

Und der Sonntag versöhnte uns alle für die dramatischen Umstände am Vortag.

Unser Team kam auf 250. Platz von 611 4er-Teams. Da haben wir wohl noch etwas Potenzial nach oben.
Das Atterbiker-4er-Team kam auf den 32. Platz.
Bernhard, unser Einzelstarter, ist auf den unglaublichen 8. Platz in der Einzelwertung gekommen. Gratulation! Er ist in den 17 Stunden kein einziges Mal vom Rad abgestiegen.

Es hat mir riesigen Spaß gemacht, und ich hoffe dass es auch im nächsten Jahr eine Möglichkeit geben wird, am Rad am Ring teil zunehmen.

Da leider meine ausgeborgte GoPro leider den Dienst verweigert hat, hab ich mir das Video eines anderen Fahrers ausgeborgt und die ganze Runde auf 4 Minuten eingedampft. Besonders der Start mit der Fahrt durch das Fahrerlager ist beeindruckend. Bei Sekunde 33 sieht man auch ganz kurz unseren Bus auf der linken Seite stehen.

Und hier noch meine 1. Runde auf Strava:

Glocknerkönig

Am gefühlte heißesten Wochenende des Jahres, hatten Simon und ich die spontane Idee den die Großglockner-Hochalpenstraße mit dem Rennrad zu erklimmen.
Das Wochenende hat sich als bester Termin des Jahres rausgestellt.
Im Tal hatte es weit über 35 Grad Celsius. Am Fuscher Törl angenehme 14 Grad mit Sonnenschein und wenig Wind. Hat man fast nie auf 2500 Seehöhe. Auch der Auto- und Busverkehr hat sich zum Glück in Grenzen gehalten. Auch meine Zeit mit 91 Minuten von der Mautstation bis zum Fuscher Törl is ganz gut gewesen.

Es war großartig diesen legendäre Anstieg mit dem Rennrad zu bezwingen. Mögen noch viele andere folgen!

Einrollen auf Mallorca

15-03-2015_IMG_2034In der 1. Märzwoche waren Christian und ich gemeinsam zum Einrollen mit dem Rennrad auf Mallorca.
Das Wetter war im Großen und Ganzen Gut. Der Wind war nicht zu stark. Und so sind wir es auf nicht ganz 750 km in 7 Tagen gekommen.

War ein ausgezeichneter Start in die noch junge Saison 2015. Mal schauen was das Jahr noch so bringen wird.

Das auch der erste Test für die Allterrain-Garnitur 2015. Hat uns zwar nicht wirklich schneller gemacht. Aber fesch sind wir definitv unterwegs.

Osttirol und das Rennrad

Ich das Rennrad mit in den Sommerurlaub nach Osttirol mitgenommen.
Die Berge in Osttirol sind schon ganz schön hoch. Und um eine komplette Runde zu fahren geht nichts unter 100 Kilometer.
2 Mal habe ich mich auf so eine Runde eingelassen.

Die schönste Runde war über Lienz, durch das Drautal nach Südtirol und über den Staller Sattel und das Defreggental zurück. Das Wetter war an dem Tag perfekt.

Und bei der 1. Ausfahrt hab die Lienzer Dolomiten umrundet. Gestartet bin ich in Lienz, nach 111 Kilometern war ich wieder zurück.

Aber leider war das Wetter in der 2. Urlaubswoche zu schlecht um die Königsetappe zu fahren. Ich habe daher noch ein Rechnung offen mit der Großglockner-Hochalpenstraße. Daher muss ich nächstes Jahr nochmals dort hin, um diese zu begleichen.

Mit dem Rennrad ans Meer

Vor ein paar Wochen hab ich kurzfristig beschlossen mich auf das Abenteuer „Mit dem Rennrad nach Grado“ einzulassen.
Ich bin als Ersatz für einen anderen Teilnehmer mitgefahren.

Nach 3 Tagen und insgesamt 21 Stunden am Rad sind wir mit 558 Kilometer in den Beinen angekommen.

Es war so großartig nach dieser Anstrengung das Meer zu sehen:

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Und in dieser Umgebung kann das Bier einfach nur herrlich schmecken:

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Hier ein paar Fotos aus Slowenien:

Hier noch ein paar Fotos aus Italien:

Insgesamt waren wir 28 Rennradfahrer, und der Autobus hat uns auf unserem Weg immer begleitet.

Hier noch die 3 Tage einzeln in der Strava-Auswertung:

Und sogar die italienische Luftwaffe hat uns nach der Leistung in Grado begrüßt:

Die ganze Reise war organisiert vom Ronny Bauer. Dem großer Dank für das ganze Projekt gilt.

Radmarathon St. Pölten 2014

18-06-2014_sportograf-50208606Am 15. Juni bin ich bei meinem 1. Radmarathon gestartet.

Nach der Kreuzband-OP im Jänner, war eines der Ziele in St. Pölten an den Start zu gehen und halbwegs gut durchzuhalten.

Mit einer Zeit von 2 Stunden 40 Minuten und 51,9 Sekunden bin ich gesamt 303. von 447 Startern geworden.
Und in meiner Altersklasse (bis 35 Jahre) 52. von 90 Startern. Das heißt eine Schnitt von 30 km/h.

Am Start waren mir die vielen Fahrer vor, neben und hinter mir, zwar nicht ganz geheuer. Aber das hat sich schnell gelegt, und ich hab mal erfahren was Windschattenfahren in einer großen Gruppe für eine Kraftersparnis ausmacht.

Damit hab ich eigentlich mein Ziel mehr als erreicht und es war auch sicher nicht mein letztes Rennen.

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Hier noch die meine persönliche Aufzeichnung bei Strava: