Sportjahr 2019

Im Gegensatz zu 2018 und 2017 hat es dieses Jahr wieder für über 10.000 Kilometer auf dem Rad gereicht. Einige Zwift-Kilometer im Wohnzimmer mitgerechnet. Dafür war ist das Laufen etwas zu kurz gekommen. Für einen Halbmarathon in München im Oktober hat es aber dann doch noch gereicht.

Bei der Tour de Herz 2019 bin ich zum ersten Mal an einem Tag über 400 Kilometer gefahren.

  • Als Begleiter beim RaceAroundAustria 2019 konnte ich etwas in Ultra-Rad-Bereich rein schnuppern.
  • Unsere Tour de France im Hochsommer war wieder gewaltig.
  • Liege – Bastogne -Liege als Zuschauer und zum Selberfahren.

Danach hab ich mich wieder aufs Wesentliche konzentriert: Radfahren.

Strava hat meine Statistiken in einem schönen Video zusammengefasst:

Halbmarathon & Podcast in München

Im 3 Schweinhunde-Podcast haben sich drei Läufer und ihr Trainer zwei Jahre lang von Null auf die Halbmarathondistanz in München vorbereitet. Sie haben während dieser Zeit laufend im Podcast über ihre Fortschritte berichtet.

Der Podcast war für mich Motivation mit ihnen in München an den Start zu gehen. Helmut und Lukas waren auch schnell überzeugt mitzukommen. Die beiden sind den vollen Marathon gelaufen.

Wir sind gemeinsam mit dem Zug nach München gefahren und haben dort ein tolles Wochenende verbracht.

Mein Start war erst um 13.30 Uhr und es war für einen Sonntag im Oktober ungewöhnlich warm. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine 400 Laufkilometer in dem Jahr in den Beinen. Daher bin ich mit meiner Zeit von knapp unter zwei Stunden eigentlich ganz zufrieden.

Aber mehr dazu in der Podcast-Folge nach dem Event bei der ich zu Gast sein dürfe.

Und hier noch der Bericht zum Event vom Trainer der Schweinehunde.

42195 Meter durch Wien

Wenn mir jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass ich einen Marathon laufen werde. Ich hätte ihn ausgelacht.

Aber manche Dinge ändern sich.

Nach dem IronMan 70.3 im letzten Jahr haben Helmut und ich nach einer neuen Herausforderung gesucht, und haben uns dann für den Wien-Marathon entschieden.

Der Apriltermin war eigentlich ideal. Relativ früh in der Saison, damit ich mich nachher wieder aufs Radfahren konzentrieren kann.

Die Vorbereitung ist eigentlich ganz gut verlaufen. Ich hätte wie immer mehr trainieren können. Die langen Läufe waren zum Teil schon etwas öde. Aber da muss man durch, wenn man einen Marathon finishen will.

Frühlingshaften Temperaturen waren an diesem Wochenende nicht verfügbar. Beim Start um 9 hatte es schon 18 Grad. Und das steigerte sich noch ziemlich. Ich kann mit Hitze eigentlich gut umgehen. Das hat mit geholfen, und hab auch wirklich viel getrunken. Sicher ist sicher.

Im Großen und ganzen ist alles nach Plan verlaufen. Keine Probleme mit der Ernährung. Ein paar Minuten langsamer auf Grund der Hitze. Aber ich wirklich sehr zufrieden.

Wie auch schon beim IronMan hab ich mit 3 Stunden 67 Minuten meine Zeit erreicht.

Ein großer Läufer wird aus mir nicht mehr werden, aber es war auf jeden Fall eine super Erfahrung.

Ein großes Danke an alle die mich dabei unterstützt haben. Besonders an Helmut fürs gemeinsame trainieren und an Michi, der mich die letzten Kilometer mit dem Tretroller begleitet und damit motiviert hat.

Hier der Lauf auf Strava.