Race Around Austria 2019 als Begleiter

Für das RaceAroundAustria-Rennen bin ich in diesem Jahr kurzfristig als Navigator im Begleiterteam bei unserem Bike4Life-Radclub eingesprungen. Es war für mich eine wirklich sehr interessante Erfahrung.

Aber zuerst die Fakten: Es muss eine 2200 Kilometer-Strecke (mit ca. 30.000 Höhenmetern) entlang der österreichischen Grenzstraßen so schnell wie möglich bewältigt werden. Man kann als Einzelstarter, zu zweit oder im Vierer-Team starten.

Peter, Karl, Martin und Christoph waren unsere 4 Radfahrer. Unsere Fahrt startete am Mittwoch um 18.15 Uhr in St. Georgen im Attergau und nach 3 Tagen, und 2 Stunden und 39 Minuten waren wir zurück am Ausgangsort.

Als Navigator in einem der Begleitautos war ich für die richtige Streckenführung und das Finden der optimalen Plätze für die Fahrerwechsel zuständig.

Geprägt war die Tage im Auto von sehr wenig Schlaf (7 in 90 Stunden) und ungesundem Essen und Trinken.

Durch den andauernden Schlafmangel leiden die Konzentration jedes Einzelnen und das Miteinander in der Gruppe. Es kommt zu brenzlichen Situation durch Übermüdung. Man ist immer auf öffentlichen Straßen unterwegs, und manchmal ist das dann schon am Weg zur Fahrlässigkeit. Es ist ein Rennen ohne Pause; es wird um jede Minute gekämpft, dadurch entstehen gefährliche Situation. Diese sind bei uns im Team am Ende immer gut ausgegangen sind.

Wie schon erwähnt, es war wieder eine interessante Erfahrung im einem Grenzbereich. Aber alles in allem, finde ich den personellen und materiellen Aufwand für ein Viererteam eigentlich zu hoch.

Tour de Herz 2019 | und ein bisschen mehr

Vor 2 Jahren waren noch knapp 100 Teilnehmer bei der Tour de Herz am Start. Diese tolle Veranstaltung hat sich seit dem mehr als verdoppelt. Bei den Teilnehmern und der Spendensumme!

Dies Jahr waren es 200 Teilnehmer und es wurden über 12.000 € bisher gesammelt einfach unglaubliche Zahlen. Und es freut mich sehr ein Teil davon sein zu können.

Ich hab diese Fahrt auch als Herausforderung gesehen, einmal mehr meine eigenen Grenzen auszutesten. Da die Strecke an der Donau entlang, in einer Gruppe leichter zu bewältigen ist, war für mich in Wien noch nicht Schluss.

Ich bin dann noch zurück nach St. Pölten geradelt. Direkt hinein, in den Sonnenuntergang. Nachtfahrten haben für mich immer etwas besonderes. Und sie sind mit der richtigen Beleuchtung am Rad auch gut machbar. Nach Mitternacht und insgesamt über 13 Stunden Fahrzeit bin ich daheim angekommen. Zu meiner eigenen Überraschung ist mein Körper ist gut mit dieser Belastung umgegangen.

Wie auch schon beim Burgenland Extrem ist mir wieder bewusst geworden, dass so lange Distanzen, mehr ein Thema für den Kopf sind, als für den Körper. Der  kann ausdauernder sein, als man glaubt.

Und natürlich noch ein großes Danke, an alle die mich und meine Kollegen beim Spendensammeln unterstützt haben!

Hier noch der Link zur Fahrt auf Strava.

Spendensammeln für herzkranke Kinder

Tute Gutes und sprich darüber!

Auch dieses Jahr werde ich unter den vielen Teilnehmern sein, die am 15. Juni über 300 Kilometer von Passau nach Wien radeln.

Hin und wieder sollte man sich dran erinnern, wie gut es einem eigentlich im Leben geht. Und dann wird man sich auch bewusst, dass das alles nicht selbst verständlich ist.

Unsere Spendenseite

Daher werde ich dieses Mal wieder gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen bei der Tour-De-Herz von Passau nach Wien mit dabei sein. Und vor der Fahrt werde ich noch fleißig die Werbetrommel rühren um Spenden für die tollen Projekte von Herz Bewegt zu sammeln.

Es würd mich wirklich sehr freuen, wenn auch ihr den einen oder anderen Euro für die Gute Sache übrig hättet.
Seit diesem Jahr mit österreichischen Spendengütesiegel, und gleichzeitiger Anrechnung beim Einkommenssteuerausgleich. 😇

Hier nochmals der Link zu unserer Calibrate-Spendenseite.

2017 haben wir schon mal teilgenommen.

Einrollen auf Mallorca

In diesem Jahr hab ich es wieder geschafft, Mitte März einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Radsaison zu bekommen.

Für 10 Tage war ich auf der Balearen-Insel und hab die Grundlage für die kommende Saison gelegt. Knapp über 1000 Kilometer und ein paar Höhenmeter es schlussendlich geworden.

Es war herrlich wieder mal die warmem Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und machte wirklich Lust auf den kommenden Sommer.

Ich bin zum ersten Mal für längere Zeit ein Rennrad mit Scheibenbremsen gefahren, aber überzeugt hat es mich nicht.

Dank Komoot und Wahoo-Navi hab ich die Insel diesmal auch allein erkundet, was besser funktioniert hat, als erwartet. Endlich hab ich es auch bis zum Cap Formentor geschafft.

Nach dem ich 2016 das letzte Mal auf Mallorca war, ist mir wieder bewusst geworden, wie perfekt die Landschaft und Infrastruktur sich zum Rennradfahren eignen.

Bahnradfahren

Seit ein paar Jahren besitze ich ein Bahnrad und eine Lizenz für die Radbahn im Ferry-Dusika-Stadion in Wien.

Obwohl ich nur unregelmäßig zum Fahren komme, ist es in der kalten Jahreszeit eine schöne Möglichkeit Rennrad-Feeling aufkommen zu lassen.

Wenn man das erste Mal vor der Steilwandkurve steht, kann man sich nicht vorstellen, dass  das Fahren auf der 45º-Neigung funktioniert. Auf der Geraden hat die Bahn noch immer die hälfte Neigung der Kurve: 22,5º

Immer nur 250 Meter im Kreis fahren hört sich erstmal fad an. Aber es ist genau das Gegenteil. Kurzweilig und ein gutes Grundlagen-Training und auch für Intervalle.

An einem Bahnrad ist nicht viel dran. Es fehlt Schaltung, Bremsen und Freilauf. Aber dadurch übt den runden Tritt und durch Enge auf der Bahn bekommt man eine gute Übersicht was neben und hinter einem passiert.

Während der Hallensaison, von Anfang September bis Ende April, kann man sein Rad im Stadion absperren. Dadurch ist es leicht möglich, nach der Arbeit noch ein paar Runden abzuspulen.

Hier noch ein schönes Video vom Wiener Bahn-o-rama :