Halbmarathon & Podcast in München

Im 3 Schweinhunde-Podcast haben sich drei Läufer und ihr Trainer zwei Jahre lang von Null auf die Halbmarathondistanz in München vorbereitet. Sie haben während dieser Zeit laufend im Podcast über ihre Fortschritte berichtet.

Der Podcast war für mich Motivation mit ihnen in München an den Start zu gehen. Helmut und Lukas waren auch schnell überzeugt mitzukommen. Die beiden sind den vollen Marathon gelaufen.

Wir sind gemeinsam mit dem Zug nach München gefahren und haben dort ein tolles Wochenende verbracht.

Mein Start war erst um 13.30 Uhr und es war für einen Sonntag im Oktober ungewöhnlich warm. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine 400 Laufkilometer in dem Jahr in den Beinen. Daher bin ich mit meiner Zeit von knapp unter zwei Stunden eigentlich ganz zufrieden.

Aber mehr dazu in der Podcast-Folge nach dem Event bei der ich zu Gast sein dürfe.

Und hier noch der Bericht zum Event vom Trainer der Schweinehunde.

Race Around Austria 2019 als Begleiter

Für das RaceAroundAustria-Rennen bin ich in diesem Jahr kurzfristig als Navigator im Begleiterteam bei unserem Bike4Life-Radclub eingesprungen. Es war für mich eine wirklich sehr interessante Erfahrung.

Aber zuerst die Fakten: Es muss eine 2200 Kilometer-Strecke (mit ca. 30.000 Höhenmetern) entlang der österreichischen Grenzstraßen so schnell wie möglich bewältigt werden. Man kann als Einzelstarter, zu zweit oder im Vierer-Team starten.

Peter, Karl, Martin und Christoph waren unsere 4 Radfahrer. Unsere Fahrt startete am Mittwoch um 18.15 Uhr in St. Georgen im Attergau und nach 3 Tagen, und 2 Stunden und 39 Minuten waren wir zurück am Ausgangsort.

Als Navigator in einem der Begleitautos war ich für die richtige Streckenführung und das Finden der optimalen Plätze für die Fahrerwechsel zuständig.

Geprägt war die Tage im Auto von sehr wenig Schlaf (7 in 90 Stunden) und ungesundem Essen und Trinken.

Durch den andauernden Schlafmangel leiden die Konzentration jedes Einzelnen und das Miteinander in der Gruppe. Es kommt zu brenzlichen Situation durch Übermüdung. Man ist immer auf öffentlichen Straßen unterwegs, und manchmal ist das dann schon am Weg zur Fahrlässigkeit. Es ist ein Rennen ohne Pause; es wird um jede Minute gekämpft, dadurch entstehen gefährliche Situation. Diese sind bei uns im Team am Ende immer gut ausgegangen sind.

Wie schon erwähnt, es war wieder eine interessante Erfahrung im einem Grenzbereich. Aber alles in allem, finde ich den personellen und materiellen Aufwand für ein Viererteam eigentlich zu hoch.

Tour de Herz 2019 | und ein bisschen mehr

Vor 2 Jahren waren noch knapp 100 Teilnehmer bei der Tour de Herz am Start. Diese tolle Veranstaltung hat sich seit dem mehr als verdoppelt. Bei den Teilnehmern und der Spendensumme!

Dies Jahr waren es 200 Teilnehmer und es wurden über 12.000 € bisher gesammelt einfach unglaubliche Zahlen. Und es freut mich sehr ein Teil davon sein zu können.

Ich hab diese Fahrt auch als Herausforderung gesehen, einmal mehr meine eigenen Grenzen auszutesten. Da die Strecke an der Donau entlang, in einer Gruppe leichter zu bewältigen ist, war für mich in Wien noch nicht Schluss.

Ich bin dann noch zurück nach St. Pölten geradelt. Direkt hinein, in den Sonnenuntergang. Nachtfahrten haben für mich immer etwas besonderes. Und sie sind mit der richtigen Beleuchtung am Rad auch gut machbar. Nach Mitternacht und insgesamt über 13 Stunden Fahrzeit bin ich daheim angekommen. Zu meiner eigenen Überraschung ist mein Körper ist gut mit dieser Belastung umgegangen.

Wie auch schon beim Burgenland Extrem ist mir wieder bewusst geworden, dass so lange Distanzen, mehr ein Thema für den Kopf sind, als für den Körper. Der  kann ausdauernder sein, als man glaubt.

Und natürlich noch ein großes Danke, an alle die mich und meine Kollegen beim Spendensammeln unterstützt haben!

Hier noch der Link zur Fahrt auf Strava.