Er fährt wieder Schi

Fast genau 5 Jahren nach meinem Ausrutscher in Schladming (inkl. Kreuzbandriss), bin ich wieder auf Alpinski gestanden.

Das Wetter war wie der aus der Werbung. Einfach traumhafte Bedingungen.

Ich war für 3 Tage in Saalbach/Hinterglemm. Eine kleine Schitour am Anfang. Die beiden weiteren Tage war ich dann mit den Alpinschi auf den Pisten unterwegs.

Und es hat gleich wieder großen Spaß gemacht. Mit mehr Übersicht und definitiv nicht mehr so schnell wie früher, aber das ist auch gesünder.

Winterliches Mähren

Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem neuen Jahr hab ich wieder eine kurzen Ausflug nach Tschechien unternommen. Steve war schon wie in Transilvanien, Pilsen und San Marino unser Winterreiseleiter.

Die erste Station war Brno. Keine 90 Minuten mit dem Auto von Wien entfernt liegt die zweitgrößte Stadt Tschechien. Sie hat eine schöne Altstadt und günstigen Preise für Essen und Bier.

Danach haben wir eine Nacht in Kremsier verbracht. Eine Kleinstadt mit wichtiger Vergangenheit für die Geschichte Österreichs.

Auf der Heimfahrt haben wir noch die Pukava-Höhlen besucht.

Sportjahr 2017

Leider hat es dieses Jahr nicht ganz für 10.000 Kilometer am Fahrrad gereicht. Aber gemeinsam mit den Läufen bin ich dann doch noch fünfstellig geworden.

Es war ein gutes Sportjahr. IronMan St. Pölten im Mai, von Passau nach Wien an einem Tag, durch die Französischen Alpen, zum Abschluss  Südtirol und Dolomiten.
Kann nächstes Jahr gern so weitergehen.

Strava hat die Zahlen des Jahres nochmal schön zusammengefasst:

Die ersten Monate 2018 werd ich wieder mehr laufend unterwegs sein …

Dritte Mann Tour

Für den Besuch von John & Yvonne hab ich einen Nachmittag ganz im Zeichen des Dritten Manns organisiert.

Gestartet sind wir am Karlsplatz mit der Führung zu den Schauplätzen im Untergrund von Wien. Anschließend gings direkt weiter mit dem Dritten Mann Walk durch die Wiener Innenstadt.

Da eine private Führung erst ab ca. 15 Leute finanziell einen Sinn macht, hab ich noch ein paar Freunde motiviert uns zu begleiten. Wir waren also 2 Neuseeländer und 13, die in und um Wien herum wohnen.

Es war für alle gleichermaßen spannend und interessant. Wir haben viel Neues über unsere eigene Stadt erfahren. Die Führerin hat das wunderbar in Deutsch und Englisch präsentiert.

Als Bonus gab sogar eine Live-Zither-Vorführung des berühmten Harry-Lime-Theme.

Die Tour funktioniert auch den Film gesehen zu haben. Aber es hat schon einen Mehrwert, wenn man ihn kennt.

Jedenfalls waren wir alle so begeistert, dass wir beschlossen haben im Frühjahr wieder eine Führung durch die eigene Stadt zu machen.

Besuch aus Neuseeland

Ich kann es eigentlich gar nicht glauben. Im kommenden Jänner ist es 10 Jahre her, das ich mich auf den Weg zum anderen Ende der Welt gemacht habe.

Ich hatte damals eine unglaubliche Zeit. Die mich sicher sehr geprägt hat. Besonders die Zeit im Freiwilligendienst auf einer Schaffarm war einmalig, und wird mir ewig in bester Erinnerung bleiben.
Hier, hier, hier, hier und hier schreibe ich über meine Erlebnisse auf der Farm.

Umso mehr hab ich mich gefreut, dass sich meine damaligen Gastgeber John & Yvonne auf die lange Reise nach Europa machen, und mich auf ihrer Rundreise für ein paar Tage zu besuchen.

Es war einfach so schön, ein kleinen Teil der damals erfahrenen Gastfreundschaft zurückgeben zu können.

2 Tage in Wien, 2 Tage Wachau und Alpenvorland. So habe ich ihnen meine Heimat präsentiert. Wir alle haben die gemeinsamen Tage sehr genossen.

Wir haben sogar rausgefunden, dass es Dank der Globalisierung in dem größeren Supermarkt in Österreich Wein aus dem Heimatort von John & Yvonne gibt.

Südtiroler Bergmuseen

Auf der Heimfahrt haben wir eines der sechs Reinhold Messner Mountain Museen besucht. Am Kronplatz in 2000 Meter Höhe steht das neueste und sicher spektakulärste der Museen.

Das von Zaha Hadid gestaltete Museum is allein schon von der Architektur  mehr als sehenswert. Wunderschön in die Bergwelt integriert. Mit perfektem Ausblick auf die Dolomiten.

„Das Bergsteigen ist die Eroberung des Nutzlosen“

In diesem Museum geht es um die Geschichte des Bergsteigens.

Am ersten Tag in Südtirol war das Wetter zu schlecht fürs Radln. An diesem Tag haben wir uns in Bozen auch auch erste und größte der Bergmuseen auf Schloss Sigmundskron angesehen. Dort ging um die Geschichte der Bergvölker und es Alpinismus.

Die anderen 4 Museen muss ich mal bei einer anderen Gelegenheit nachholen.

Sella Ronda

Nach dem Stelvio sind wir weiter östlich in die Dolomiten gefahren. Um die Sella Ronda mit dem Rennrad zu befahren.
4 Pässe mit gut 2000 hm auf 60 Kilometer rund um den Sella Stock. Hier auf Strava.

Ob im Winter mit Touren- oder Alpinski. Im Sommer mit Mountainbike oder Rennrad. Diese Runde ist landschaftlich einmalig. Das Wetter war gut aber in 2000 Metern doch schon etwas frisch. Warm eingepackt, waren die Abfahrten aber kein Problem.

Hier Fotos von der Sella Ronda:

Am zweiten Tag in dieser Gegend sind wir noch weiter Richtung Osten gefahren und haben uns für diesen Tag ein ordentliches Programm zusammen gestellt. Rauf zur Marmolata über den Fedaia Pass, weiter zum  Passo di Giau und noch der Falzarego. Zurück ging es dann über den Pordoi der zur Sella Ronda gehört.

Insgesamt 3500 hm auf nur 110 Kilometer. Nur rauf und runter den ganzen Tag. Es war herrlich.

Der zweite Tag auf Strava.
Wir hatten unser Quartier für 2 Nächte in Canazei.

Das Col Collective hat auch hier Videos zu den Pässen gemacht: