Radln im Oberösterreichisch-Steirischen-Grenzgebiet

Das schöne am Radfahren ist ja, dass man immer wieder neue Landschaften und Gebiete besser kennenlernt, wo man sonst nur mit dem Auto durchfährt. Und dann dabei feststellt, wie schön es doch bei uns in der Nähe ist.

Ich war wieder gemeinsam mit den Freunden von der Frankreich-Reise ein paar Tage unterwegs. Diesmal nicht ganz hoch oben und weit weg. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis.

Am Beginn waren 2 Tage am Rennrad angesagt. Eine Hochschwab-Umrundung  über 210 Kilometer durch die Wildalpen und der Mur entlang, und eine Tour rund ums Ennstal.

Dann gings weiter Richtung Nationalpark Kalkalpen. Dort sind wir noch 2 schöne Touren zwischen Enns und Steyr mit unseren Mountainbikes gefahren.

Das Oberösterreichisch-Steirische-Grenzgebiet hab ich bis jetzt nicht wirklich gut gekannt, aber Dank der letzten Tage weiß ich wie schön es dort ist. Ich war sicher nicht zum letzten Mal dort.

 

Von Wien nach Klagenfurt: bike4dreams 2018

An Fronleichnam bin bei der bike4dreams von Wien nach Klagenfurt mitgefahren. Im Vorhinein wurde schon Geld für Karitative Zwecke gesammelt. Jeder Mitfahrer bekam durch eine Spende seinen Platz in der Gruppe.

Auf der Strecke von 305 Kilometern war alles dabei. Von Sonne und Hitze, bis Regen und Gewitter bei der Ankunft in Kärnten. Die Fahrt war vom Speed4Need-Team perfekt organisiert. Mit 3 Labstationen unterwegs waren wir bestens versorgt. Nach knapp 10 Stundenfahrtzeit waren wir am Ziel in Klagenfurt. Alle Details zur Strecke auf Strava.

Am Abend gab es noch eine Abschlussfeier mit Pastaparty und Spendenübergabe. Es kamen insgesamt 9600 € zusammen. Die wurden vor Ort an 3 Projekte übergeben. Hier noch ein kleiner Bericht zur Feier.

Die Fahrt war ein super Erlebnis und ich bin auch gern nächstes Jahr wieder mit dabei.

Ich war noch 2 weitere Tage in Klagenfurt und hab die Sonne rund um den Wörthersee genossen. Zurück gings aber nicht auf dem Fahrrad. Dieses fuhr mit mir gemeinsam im Railjet zurück nach St. Pölten.

 

Sella Ronda

Nach dem Stelvio sind wir weiter östlich in die Dolomiten gefahren. Um die Sella Ronda mit dem Rennrad zu befahren.
4 Pässe mit gut 2000 hm auf 60 Kilometer rund um den Sella Stock. Hier auf Strava.

Ob im Winter mit Touren- oder Alpinski. Im Sommer mit Mountainbike oder Rennrad. Diese Runde ist landschaftlich einmalig. Das Wetter war gut aber in 2000 Metern doch schon etwas frisch. Warm eingepackt, waren die Abfahrten aber kein Problem.

Hier Fotos von der Sella Ronda:

Am zweiten Tag in dieser Gegend sind wir noch weiter Richtung Osten gefahren und haben uns für diesen Tag ein ordentliches Programm zusammen gestellt. Rauf zur Marmolata über den Fedaia Pass, weiter zum  Passo di Giau und noch der Falzarego. Zurück ging es dann über den Pordoi der zur Sella Ronda gehört.

Insgesamt 3500 hm auf nur 110 Kilometer. Nur rauf und runter den ganzen Tag. Es war herrlich.

Der zweite Tag auf Strava.
Wir hatten unser Quartier für 2 Nächte in Canazei.

Das Col Collective hat auch hier Videos zu den Pässen gemacht:

Stelvio

Nachdem ich im Juli in Frankreich schon einige der höchsten Alpenpässe Europas gefahren bin, war klar, dass auch die Nummer 2 noch auf dem ToDo-Liste steht:
Der Stelvio. Das Stifser Joch.

Von Prad aus sind es 48 nummerierte Kehren die auf gut 1800 Höhenmeter verteilt sind. Asphaltierte Spaghetti. Eine unglaubliche Straße. Einmalig.

Eigentlich wollten wir am autofreien Tag den Stelvio genießen, leider war es durch Schlechtwetter auch ein radfahrfreier Tag.
Wir sind am Tag darauf gefahren. Der Neuschnee vom Vortag hat es dann noch spektakulärer gemacht.

Bei der Abfahrt haben wir noch den Umbrailpass mitgenommen. Der höchste Pass der Schweiz.
Der Ofenpass war auch noch mit dabei.

Hier noch die Fahrt auf Strava.

Das Col Collective hat natürlich auch diesen Pass auf Video festgehalten:

Über Tschechien und Bayern ins Salzkammergut

Nach Grado, zum Bodensee und Großglockner-Neusiedlersee war ich auch dieses Jahr wieder dieses Jahr bei der Ausfahrt vom Ronny Bauer mit dabei.

Diesmal gings von Traisen übers Waldviertel nach Tschechien in den Böhmischen Wald, weiter nach Bayern und Ziel war die Bergankunft auf der Postalm beim Wolfgangssee.

Obwohl kein großer Anstieg dabei war, sind es über 8.000 hm in 4 Tagen geworden. Kein flaches Stückerl Straße zwischen Donau und Bayern.
Ich hätte die Gegend in diesem Dreiländereck nicht als so schön eingeschätzt. Ich war wirklich überrascht und beigeistert. Auch Český Krumlov hätte ich nicht so erwartet, ein wunderschöner, historischer Stadtkern und Burg. Und wirklich viele Touristen.

Leider gab es auch ein unschönes Erlebnis auf der 2. Etappe.
Ein niederländisches Wohnwagengespann hat uns auf einer total unübersichtlichen Stelle versucht zu überholen, und es wegen Gegenverkehr nicht geschafft, und uns dabei von der Straße gedrängt. Die beiden vorderen Fahrer sind dabei gestürzt. Es zum Glück alles noch halbwegs gut ausgegangen. Der Fahrer ist kurz stehen geblieben, und dann doch weiter gefahren. Wir haben Anzeige wegen Fahrerflucht und Körperverletzung bei der tschechischen Polizei erstattet.
Das war mein erster schwerer Zwischenfall mit einen überholenden Auto, da merkt man wieder, wie schnell sowas gehen kann, und wie hilflos man doch ist.

Hier noch die Tagesetappen auf Strava:
Tag 1 | Traisen –> Český Krumlov
Tag 2 | Český Krumlov –> Zwiesel
Tag 3 | Zwiesel –> Straßwalchen
Tag 4 | Straßwalchen –> Postalm