Von Wien nach Klagenfurt: bike4dreams 2018

An Fronleichnam bin bei der bike4dreams von Wien nach Klagenfurt mitgefahren. Im Vorhinein wurde schon Geld für Karitative Zwecke gesammelt. Jeder Mitfahrer bekam durch eine Spende seinen Platz in der Gruppe.

Auf der Strecke von 305 Kilometern war alles dabei. Von Sonne und Hitze, bis Regen und Gewitter bei der Ankunft in Kärnten. Die Fahrt war vom Speed4Need-Team perfekt organisiert. Mit 3 Labstationen unterwegs waren wir bestens versorgt. Nach knapp 10 Stundenfahrtzeit waren wir am Ziel in Klagenfurt. Alle Details zur Strecke auf Strava.

Am Abend gab es noch eine Abschlussfeier mit Pastaparty und Spendenübergabe. Es kamen insgesamt 9600 € zusammen. Die wurden vor Ort an 3 Projekte übergeben. Hier noch ein kleiner Bericht zur Feier.

Die Fahrt war ein super Erlebnis und ich bin auch gern nächstes Jahr wieder mit dabei.

Ich war noch 2 weitere Tage in Klagenfurt und hab die Sonne rund um den Wörthersee genossen. Zurück gings aber nicht auf dem Fahrrad. Dieses fuhr mit mir gemeinsam im Railjet zurück nach St. Pölten.

 

Sella Ronda

Nach dem Stelvio sind wir weiter östlich in die Dolomiten gefahren. Um die Sella Ronda mit dem Rennrad zu befahren.
4 Pässe mit gut 2000 hm auf 60 Kilometer rund um den Sella Stock. Hier auf Strava.

Ob im Winter mit Touren- oder Alpinski. Im Sommer mit Mountainbike oder Rennrad. Diese Runde ist landschaftlich einmalig. Das Wetter war gut aber in 2000 Metern doch schon etwas frisch. Warm eingepackt, waren die Abfahrten aber kein Problem.

Hier Fotos von der Sella Ronda:

Am zweiten Tag in dieser Gegend sind wir noch weiter Richtung Osten gefahren und haben uns für diesen Tag ein ordentliches Programm zusammen gestellt. Rauf zur Marmolata über den Fedaia Pass, weiter zum  Passo di Giau und noch der Falzarego. Zurück ging es dann über den Pordoi der zur Sella Ronda gehört.

Insgesamt 3500 hm auf nur 110 Kilometer. Nur rauf und runter den ganzen Tag. Es war herrlich.

Der zweite Tag auf Strava.
Wir hatten unser Quartier für 2 Nächte in Canazei.

Das Col Collective hat auch hier Videos zu den Pässen gemacht:

Stelvio

Nachdem ich im Juli in Frankreich schon einige der höchsten Alpenpässe Europas gefahren bin, war klar, dass auch die Nummer 2 noch auf dem ToDo-Liste steht:
Der Stelvio. Das Stifser Joch.

Von Prad aus sind es 48 nummerierte Kehren die auf gut 1800 Höhenmeter verteilt sind. Asphaltierte Spaghetti. Eine unglaubliche Straße. Einmalig.

Eigentlich wollten wir am autofreien Tag den Stelvio genießen, leider war es durch Schlechtwetter auch ein radfahrfreier Tag.
Wir sind am Tag darauf gefahren. Der Neuschnee vom Vortag hat es dann noch spektakulärer gemacht.

Bei der Abfahrt haben wir noch den Umbrailpass mitgenommen. Der höchste Pass der Schweiz.
Der Ofenpass war auch noch mit dabei.

Hier noch die Fahrt auf Strava.

Das Col Collective hat natürlich auch diesen Pass auf Video festgehalten:

Über Tschechien und Bayern ins Salzkammergut

Nach Grado, zum Bodensee und Großglockner-Neusiedlersee war ich auch dieses Jahr wieder dieses Jahr bei der Ausfahrt vom Ronny Bauer mit dabei.

Diesmal gings von Traisen übers Waldviertel nach Tschechien in den Böhmischen Wald, weiter nach Bayern und Ziel war die Bergankunft auf der Postalm beim Wolfgangssee.

Obwohl kein großer Anstieg dabei war, sind es über 8.000 hm in 4 Tagen geworden. Kein flaches Stückerl Straße zwischen Donau und Bayern.
Ich hätte die Gegend in diesem Dreiländereck nicht als so schön eingeschätzt. Ich war wirklich überrascht und beigeistert. Auch Český Krumlov hätte ich nicht so erwartet, ein wunderschöner, historischer Stadtkern und Burg. Und wirklich viele Touristen.

Leider gab es auch ein unschönes Erlebnis auf der 2. Etappe.
Ein niederländisches Wohnwagengespann hat uns auf einer total unübersichtlichen Stelle versucht zu überholen, und es wegen Gegenverkehr nicht geschafft, und uns dabei von der Straße gedrängt. Die beiden vorderen Fahrer sind dabei gestürzt. Es zum Glück alles noch halbwegs gut ausgegangen. Der Fahrer ist kurz stehen geblieben, und dann doch weiter gefahren. Wir haben Anzeige wegen Fahrerflucht und Körperverletzung bei der tschechischen Polizei erstattet.
Das war mein erster schwerer Zwischenfall mit einen überholenden Auto, da merkt man wieder, wie schnell sowas gehen kann, und wie hilflos man doch ist.

Hier noch die Tagesetappen auf Strava:
Tag 1 | Traisen –> Český Krumlov
Tag 2 | Český Krumlov –> Zwiesel
Tag 3 | Zwiesel –> Straßwalchen
Tag 4 | Straßwalchen –> Postalm

 

unsere Tour de France 2017

Ich weiß nicht wie ich diese Woche in den Bergen am besten zusammenfassen soll. Es war ein Erlebnis, das mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Ein großes Danke natürlich an Mike. Für die perfekte Organisation und alles andere währende der Reise.
Und auch an Pezi, Winni, Gerhard und Holger. Es hat großen Spaß mit euch gemacht.

Insgesamt waren es waren 620 Kilometer, über 16.000 Höhenmeter und knapp 36 Stunden im Sattel.
Die Nummer 1, 3, 5 und 10 der höchsten Alpenpässe waren mit dabei.
Bis auf einen kleinen Sturz und einen Plattfuß hat alles reibungslos funktioniert.

Es gibt noch so viele Geschichten die noch erzählt gehören. Die ganzen verbrannten Kalorien, die man auch wieder zu sich nimmt. Worauf sich die Verdauung auch erst mal einstellen muss. Die tägliche Suche nach dem Trinkwasserbrunnen. ag2r La Mondiale beim Training. Die  Tour de France-Stimmung in Briançon. Der Tourteufel Didi Senft, der  im selben Hotel wie wir genächtigt hat.

Hier noch das von Mike perfekt ausgearbeitete Roadbook, was uns täglich bei der anstetehenden Etappe unterstützte.
Eine genaue Auflistung der Strecken mit Höhenmeter und Kilometer.
Die gesamten Gpx-Files für GPS-Geräte. Falls jemand das Bedürfnis verspürt, diese wunderbare Runde selbst zu fahren.

Hier nochmal die gesamte Runde zur Übersicht:

Auf Ali Fowler möcht ich hier auch nicht vergessen, den ich am Gipfel des Galibier getroffen habe. Der seine persönliche Tour de France etwas ernster nimmt als wir. Seine Mitfahrer und er fahren nämlich 3 Wochen lang durch ganz Frankreich. Auf der Spur von legendären Etappen der Tour.
Hier sein wunderbarer Weblog. Seine Reise auf Strava.