Dritte Mann Tour

Für den Besuch von John & Yvonne hab ich einen Nachmittag ganz im Zeichen des Dritten Manns organisiert.

Gestartet sind wir am Karlsplatz mit der Führung zu den Schauplätzen im Untergrund von Wien. Anschließend gings direkt weiter mit dem Dritten Mann Walk durch die Wiener Innenstadt.

Da eine private Führung erst ab ca. 15 Leute finanziell einen Sinn macht, hab ich noch ein paar Freunde motiviert uns zu begleiten. Wir waren also 2 Neuseeländer und 13, die in und um Wien herum wohnen.

Es war für alle gleichermaßen spannend und interessant. Wir haben viel Neues über unsere eigene Stadt erfahren. Die Führerin hat das wunderbar in Deutsch und Englisch präsentiert.

Als Bonus gab sogar eine Live-Zither-Vorführung des berühmten Harry-Lime-Theme.

Die Tour funktioniert auch den Film gesehen zu haben. Aber es hat schon einen Mehrwert, wenn man ihn kennt.

Jedenfalls waren wir alle so begeistert, dass wir beschlossen haben im Frühjahr wieder eine Führung durch die eigene Stadt zu machen.

Besuch aus Neuseeland

Ich kann es eigentlich gar nicht glauben. Im kommenden Jänner ist es 10 Jahre her, das ich mich auf den Weg zum anderen Ende der Welt gemacht habe.

Ich hatte damals eine unglaubliche Zeit. Die mich sicher sehr geprägt hat. Besonders die Zeit im Freiwilligendienst auf einer Schaffarm war einmalig, und wird mir ewig in bester Erinnerung bleiben.
Hier, hier, hier, hier und hier schreibe ich über meine Erlebnisse auf der Farm.

Umso mehr hab ich mich gefreut, dass sich meine damaligen Gastgeber John & Yvonne auf die lange Reise nach Europa machen, und mich auf ihrer Rundreise für ein paar Tage zu besuchen.

Es war einfach so schön, ein kleinen Teil der damals erfahrenen Gastfreundschaft zurückgeben zu können.

2 Tage in Wien, 2 Tage Wachau und Alpenvorland. So habe ich ihnen meine Heimat präsentiert. Wir alle haben die gemeinsamen Tage sehr genossen.

Wir haben sogar rausgefunden, dass es Dank der Globalisierung in dem größeren Supermarkt in Österreich Wein aus dem Heimatort von John & Yvonne gibt.

Von Passau nach Wien in einem Tag geradelt

Am 10. Juni war es soweit. Wie schon angekündigt, bin ich bei der Spenden-Sammelfahrt für den Verein „Herz bewegt“, von Passau nach Wien mitgefahren.

Nach der Besprechung und einem gemeinsamen Abend mit den anderen Teilnehmern, sind wir in der schnellen Gruppe am Samstag, um 7.30 Uhr in Passau los geradelt.

Starker Westwind, tolle Mitfahrer und super Verpflegungsstationen an der Strecke haben die über 300 Kilometer wie im Flug vergehen lassen.
Von Passau bis zum Treffpunkt mit den anderen Gruppen in Zwentendorf hatten wir einen Schnitt von 36 km/h. Einfach unglaublich.

Beim Spenden sammlen sind insgesamt über 51.000 Euro zusammen gekommen. Peter und ich haben unser Ziel von 400 Euro auch erreicht.
Nochmals Danke an alle!

Hier die Fahrt auf Strava.

Tour de Kärnten

Nachdem ich 2 Tage beruflich in Klagenfurt zu tun hatte, bin ich schon einen Tag früher angereist, und hab das traumhafte Wetter für eine Rennrad-Tour durch die Kärntner Seenlandschaft genutzt.

Ich bin fast an allen Seen vorbei gekommen, an denen ich als Kind meine Sommerurlaube verbracht habe.

Sportlich wars auch fordernd, der unrhythmische 16 Kilometer lange Anstieg auf den Dobratsch hat es in sich.

Hier die Tour de Kärnten auf Strava. Montags ging sich noch eine Runde um den Wörthersee aus.

Die Welt zu Gast bei mir Zuhause

Seit einiger Zeit lasse ich ja immer wieder Radfahrer auf meiner Couch übernachten. Die Anfragen kommen über warmshowers.org und Couchsurfing.com. Dieses Wochenende haben sich wieder zwei Gäste aus Rotterdam angekündigt.

Sie sind mit ihren Fahrrädern aus Holz auf dem Weg von den Niederlanden nach Mekka. Sie haben sich vorgenommen in 7 Wochen dort anzukommen. Besonders spannend fand ich ihre Holzräder und die Gründe warum sie im November durch ganz Europa radeln.

Es war wie immer eine schöne Erfahrung meine Wohnung mit ihnen zu teilen. Beim gemeinsamen Abendessen und Frühstück war es herrlich von ihrer Motivation und den kleinen Abenteuern zu hören und über Gott und die ganze restliche Welt zu philosophieren. Ich hab dann noch mit einem Fahrradschlauch ausgeholfen und sie noch ein Stück ihres Weges begleitet und bin natürlich auch die Holzfahrräder probegefahren. Ihre Reise kann man auf Facebook verfolgen.

Wenn man nicht in der Welt unterwegs sein kann, muss die Welt zu einem heim kommen.