Von Passau nach Wien in einem Tag geradelt

Am 10. Juni war es soweit. Wie schon angekündigt, bin ich bei der Spenden-Sammelfahrt für den Verein „Herz bewegt“, von Passau nach Wien mitgefahren.

Nach der Besprechung und einem gemeinsamen Abend mit den anderen Teilnehmern, sind wir in der schnellen Gruppe am Samstag, um 7.30 Uhr in Passau los geradelt.

Starker Westwind, tolle Mitfahrer und super Verpflegungsstationen an der Strecke haben die über 300 Kilometer wie im Flug vergehen lassen.
Von Passau bis zum Treffpunkt mit den anderen Gruppen in Zwentendorf hatten wir einen Schnitt von 36 km/h. Einfach unglaublich.

Beim Spenden sammlen sind insgesamt über 51.000 Euro zusammen gekommen. Peter und ich haben unser Ziel von 400 Euro auch erreicht.
Nochmals Danke an alle!

Hier die Fahrt auf Strava.

Tour de Kärnten

Nachdem ich 2 Tage beruflich in Klagenfurt zu tun hatte, bin ich schon einen Tag früher angereist, und hab das traumhafte Wetter für eine Rennrad-Tour durch die Kärntner Seenlandschaft genutzt.

Ich bin fast an allen Seen vorbei gekommen, an denen ich als Kind meine Sommerurlaube verbracht habe.

Sportlich wars auch fordernd, der unrhythmische 16 Kilometer lange Anstieg auf den Dobratsch hat es in sich.

Hier die Tour de Kärnten auf Strava. Montags ging sich noch eine Runde um den Wörthersee aus.

Die Welt zu Gast bei mir Zuhause

Seit einiger Zeit lasse ich ja immer wieder Radfahrer auf meiner Couch übernachten. Die Anfragen kommen über warmshowers.org und Couchsurfing.com. Dieses Wochenende haben sich wieder zwei Gäste aus Rotterdam angekündigt.

Sie sind mit ihren Fahrrädern aus Holz auf dem Weg von den Niederlanden nach Mekka. Sie haben sich vorgenommen in 7 Wochen dort anzukommen. Besonders spannend fand ich ihre Holzräder und die Gründe warum sie im November durch ganz Europa radeln.

Es war wie immer eine schöne Erfahrung meine Wohnung mit ihnen zu teilen. Beim gemeinsamen Abendessen und Frühstück war es herrlich von ihrer Motivation und den kleinen Abenteuern zu hören und über Gott und die ganze restliche Welt zu philosophieren. Ich hab dann noch mit einem Fahrradschlauch ausgeholfen und sie noch ein Stück ihres Weges begleitet und bin natürlich auch die Holzfahrräder probegefahren. Ihre Reise kann man auf Facebook verfolgen.

Wenn man nicht in der Welt unterwegs sein kann, muss die Welt zu einem heim kommen.

Vom höchsten zum tiefsten Punkt Österreichs

Nach Rennradfahrt nach Grado und zum Bodensee war ich auch dieses Jahr bei der Mehrtages-Ausfahrt vom Ronny Bauer mit dabei.

Dieses Mal gings mal in umgekehrter Reihenfolge los. Zuerst mit dem Bus nach Kärnten und dann mit dem Rad zurück in die Heimat.

Am Plan standen 5 Bundesländer, 590 Kilometer und ca. 6.000 Höhenmeter in 4 Tagen.
Vom Großglockner zum Neusiedlersee. Vom höchsten zum tiefsten Punkt Österreichs.

Leider war das Wetter die ersten beiden Tage nicht ideal und +2° Celsius, Nebel und Wind am Großglockner sehr eisig kalt. Die 12 Kilometer Abfahrt nach Bruck war schon sehr grenzwertig.

Erst am 2. Tag, nach dem wir Gesäuse hinter uns gelassen hatten, wurde das Wetter wirklich dauerhaft besser und wir sind dann auf unsere 30° Temperaturunterschied in 3 Tagen gekommen.
Dafür hat die restliche Fahrt zum Neusiedlersee und Tags darauf nach Hause uns fürs kalte Wetter entschädigt.

Es war wieder eine großartig organisierte Ausfahrt mit super Leuten. Bin auch im nächsten Jahr wieder gern mit dabei.

Tag 1 Teil 1Tag 1 Teil 2, Tag 2, Tag 3 & Tag 4 auf Strava.

 

4 Seen-Runde im Salzkammergut

Die spontanen Ideen sind doch meistens die besten.
So auch dieses Mal. Mitte der Woche beschlossen Simon und ich gemeinsam eine Runde mit dem Rennrad im Salzkammergut zu fahren.

Wir fuhren Freitag Nachmittag in Richtung Westen, waren am Mondsee baden. Dann gings weiter nach Salzburg. Wo wir in Michelles Wohnung übernachten konnten. In Salzburg sahen wir sogar noch den Einzug des Jedermanns am Domplatz.

Samstag sind wir früh los, um dem Autoverkehr und der Hitze zu entgehen. Gestartet in St. Gilgen, sind wir die 4 großen Seen abgefahren. Es war so herrlich. Wirklich optimale Bedingungen.
Ab dem Attersee ist dann Erwin ein Stück mit uns gefahren und hat als Touristenführer ausgeholfen.
Nach der Runde waren wir noch im Wolfgangsee abkühlen. Dann gings auch schon wieder heimwärts.

Der Ausflug war leider nur kurz. War es aber auf jeden Fall wert.

Auf zum Bodensee!

Nach dem ich letztes Jahr mit der Gruppe vom Bauer Ronny nach Grado ans Meer mitgefahren bin. Gabs dieses Jahr auch eine gemeinsame Fahrt über mehrere Tage.
Dieses Mal war war der westlichste Zipfel Österreichs das Ziel. Bregenz am Bodensee.
Es waren 38 Rennradler dabei, die sich das letzte halbe Jahr auf die lange Strecke vorbereitet haben.
Die Gruppendynamik war super, die hat ordentlich motiviert um auch noch weiter zu fahren, wenns wirklich schon sehr anstrengend war.

Leider bin ich diesmal nicht sehr viel zum Fotografieren gekommen. Hier trotzdem ein paar Eindrücke:

Am 1. Tag war es über 38 Grad warm, am 4. Tag am Arlberg hatte es dann nur 8 Grad.
Insgesamt waren es über 632 Kilometer. Der Arlberg war leider zum rauffahren für Radfahrer gesperrt. Deswegen fehlen ein paar Kilometer. Aber dieser Berg wird irgendwann nachgeholt.

Wir sind auf der Strecke einigen Race Around Austria Startern begegnet. Sogar Christoph Strasser kam uns auf seiner Rekordfahrt entgegen.

Tag 1 | Traisen bis Aigen im Ennstal

Tag 2 | Aigen im Ennstal bis Zell am Ziller

Tag 3 | Zell am Ziller bis Flirsch

Tag 4 | Arlberg bis Bregenz

Der Watzmann ruft …

Ganz im Sinn von Ambros & Prokopetz haben Jürgen und ich uns aufgemacht, um dem Ruf des Watzmanns zu folgen.

Wir haben die südliche Schleife der Watzmann-Hochkönig-MTB-Runde mit unseren Mountainbikes in 4 Tagen gemeistert.

karte-watzmann-hochkoenig-runde
Gestartet sind wir in Bischofshofen, Tag 1 war in Golling zu Ende.
Am Tag 2 ging es von Golling weiter nach Bayern, bis nach Ramsau am Königsee.
Tag 3 brachte uns zurück nach Österreich und endete in Maria Alm.
Die finale Etappe ging von Maria Alm zurück nach Bischofshofen.

Hier ein paar Eindrücke:

Mensch und Gerät haben diese Tour bei herrlich heißen Wetter sehr gut überstanden.
Wir hatten zirka 5 kg Gepäck im Rucksack dabei, was die Aufstiege nicht leichter gemacht habt.
Alle Unterkünfte haben wir erst am Abend gefunden, hat wunderbar geklappt.
Das war meine erste Mehrtages-Tour mit dem neuen Mountainbike, und ich bin wirklich sehr zufrieden, das alles ohne Probleme geklappt hat. Mache Anstiege war einfach zu steil für die 29″-er Laufräder und das Zusatzgewicht am Rücken. Aber wer sein Rad liebt, der schiebt!

Aus Gewichtsgründen hab ich alles Fotos mit dem iPhone gemacht. Daher kommt auch eher mäßige Bildqualität. Aber die Panoramas sind schon ganz gut:

Hier noch ein paar Fakten laut meiner Strava-Aufzeichnungen:
Fahrzeit in den 4 Tagen: Rund 24 Stunden (1.450 Minuten)
Stecke von 290,7 Kilometer mit 12.255 hm Aufstieg.
Es waren Abfahrten mit bis zu 35 % Gefälle mit dabei, Aufstiege bis 30 % Steigung.