عاصمة | Hauptstadt

Bei meinen Berichten sind wir nun an dem Ort zurück gekehrt, wo diese Reise ihren Ursprung nahm. In der Hauptstadt Muskat. Somit wird das auch mein letzter Eintrag zu dieser Omanreise sein.

Unser erster Ausflug führte in die Altstadt zum Sultanspalast direkt am Meer.

Am Souq in Matrah haben wir uns mit Weihrauch, Myrre und allem anderen für Touristen notwendige eingedeckt.
In einem kleinem Restaurant haben wir eine Runde alter Omani-Männer kennengelernt, die auf das Freitagsgebet warteten. Wir haben uns mit ihnen über eine Stunde über alles mögliche unterhalten und ihre große Gastfreundschaft genossen. Es war einer der besten Momente der gesamten Reise.

Steve und ich konnten natürlich das Laufen am Morgen wieder nicht lassen. Und wie es der Zufall so will, sind wir Mitten in einen Parade des berittenen Omanischen Militärs gekommen. Sultans Qabus ibn Said kleine Yacht Al Said ankerte auch dort im Hafen.

Wir besuchten auch noch das Muscat Festival wo das traditionelle Leben, die Kultur und das Essen des Landes live zu bewundern und ausprobieren gab.

Auch in der Großen Sultan-Qabus-Moschee waren wir zu Besuch. Der Kronleuchter in der großen Gebetshalle ist von Swarvoski gefertigt, und einer der größten der Welt.

Das waren unglaubliche 8 Tage in der Welt von 1000 und einer Nacht. Es gab nur mehr einen Weg. Rein in Flieger und heim ins kalte Europa.

المدن والقرى | Städte und Dörfer

Auf unseren über 1300 Kilometern die wir durch das Land gefahren sind, haben wir in einigen Städten und Dörfern halt gemacht.

Manchmal nur für eine Mittagspause, in Nizwa für ganze 3 Nächte.

Nizwa ist eine Oasenstadt in den Bergen war lange Zeit das religiöse Zentrum des Landes und hat eine Burg und einen großen Markt im Stadtzentrum.

Steve und ich waren auf der Reise einige Male am Morgen gemeinsam laufen. Da bekommt man einen anderen Blick für diese Orte.

In Sur waren wir das erste Mal direkt am Meer. Die Stadt hatte den eigenwilligsten Charakter der ganzen Reise, der sich durch unser abenteuerliches Hotel samt nächtlichen Feuer-Fehlalarm noch verstärkte.

Misfat ist ein kleines Bergdorf, wo wir einen kurzen Spaziergang zu einem kleinen Cafe unternahmen. Der Tourismus in dem Dorf wird immer stärker, was nicht von allen Bewohnern positiv aufgenommen wird.

Und es gibt viele Ort wo der alte Stadtkern in einem der vergangen Kriege zerstört wurde oder einfach verfallen lassen wird. 2 dieser Orte haben wir  besucht. Tanuf:

und Fanja:

وادي | Wadi

Ein wirkliches Highlight auf der Reise waren die Wadis.
Diese ausgetrockneten Flussbette bildeten riesige Schluchten aus.
Sie füllen sich bei starken Regenfällen mit Wasser und es ist dann lebensgefährlich sich dort aufzuhalten.

Als erstes das spektuläre Wadi Tanuf. Das in keinem unserer Reiseführer beschrieben war und deswegen ein für uns Überraschungsfund war:

Das Wadi Shab war nicht weniger spektakulär. Das letzte Stück im Wadi kann man nur schwimmend erreichen. Am Ende kommt man dann in eine unglaublich spektakuläre Höhle mit einem Wasserfall. Dieses Video ist nicht von uns, aber man sieht die Magie dieses Ortes:

Das Wadi Bani Khalid ist ein leicht zugänglich und hat große Wasserflächen und daher auch bei Einheimischen sehr beliebt. Wir haben es wieder ausgiebig zum Baden genutzt:

In das letzte Wadi (direkt unter dem Berg Dschabal Schams, wo wir auch den spektakulären Sonnenuntergang erlebten) haben wir eine kurze Wanderung bei Sonnenuntergang unternommen. Es wird auch der Grand Canyon des Omans genannt:

طعام | Essen

Ein Beitrag über das, was auf jeder Reise wirklich wichtig ist.

Essen

Der Bogen hat sich für uns traditionellen Essen am Boden, Hummus, Fleischspeisen mit Zimt, Gewürze über lokales Fast Food auf einem Festival bis zu frischen Meeresfrüchten und Besuch des Fischmarkts in Muskat gespannt.

Natürlich darf man dabei nicht die köstlichen Datteln vergessen, die uns täglich als Mittagessen vollkommen ausgereicht haben.

Als Ersatz für den nichtvorhandenen oder zu teuren Alkohol haben sich die leckeren frischgepressten Fruchtsäfte angeboten.

برية | Wüste

Eine Nacht haben wir in der Wahiba Wüste verbracht.

Mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen hat uns das Navi 37 Kilometer, auf Sandstraßen durch in Wüste, direkt ins Camp geleitet.

Das 1000 Nights Camp war für mich eher ein Wüsten-Disneyland, es hat überhaupt nicht in diese unwirtliche Landschaft gepasst hat. Dort gabs vom Schwimmingpool und klimatisierten Zelt bis zum All-u-can-eat-Buffet alles was das Touristenherz begehrt.

Wenn man jedoch mit dem Jeep ein paar Kilometer raus von Camp gefahren ist, dann konnte man die unendliche Ruhe und Weite der Wüste spüren. Ich hab das sehr genossen.

Ganz konnte ich mich dann doch nicht dem Tourist-Sein entziehen und hab dann ein Fat-Bike im Wüstensand ausprobiert. Macht wirklich Spaß, die Dinger dort zu bewegen, wo sie hingehören.

Nur leider war der Neumond zu hell um die Milchstraße sehen zu können. Aber es wird sicher wieder mal passen, um dieses spezielle Erlebnis genießen zu können.

الجبال والقلاع | Berge und Burgen

Ich habe die Semesterferien im Oman verbracht. Innerhalb kurzer Zeit ist das meine zweite Reise auf die Arabische Halbinsel.
Dieses Mal war ich aber aber nicht allein unterwegs. Mit 2 Mietwagen haben wir zu siebent, dieses unglaublich schöne, interessante Land für eine Woche bereist.

Ich werde diese vielen Eindrücke thematisch in ein paar Blogposts aufteilen. Bin selbst noch am verarbeiten und sortieren des Erlebten.

Im ersten Teil werde ich über Berge und die Burgen auf unserer Reise schreiben. Wir erkundeten die Festungen Jabrin, Nizwa, Al Mintrib und Hisn Tamah:

Einen traumhaften Sonnengang genossen wir auf knapp 2000 Meter am Dschabal Schams im Al Hajar Gebirge. Unterhalb des Berges gibt es eine große Schlucht, die wir an einem anderen Tag besucht haben.

Dieses Video fängt die Stimmung dort oben sehr schön ein. Eddie Vedder hat uns auf dieser Reise immer wieder begleitet: