TdF | Tag 4 | Busfahrertag

Am vierten Tag unserer persönlichen Tour de France war ich für unseren Bus verantwortlich. Meine Aufgabe war es den Bus zum nächsten Quartier zu bringen und ein paar Dinge für die Gruppe zu erledigen. Quasi ein verordneter Ruhetag. Der mir nach den Anstrengungen der letzten Tage ganz gelegen kam. Auch die Ruhe und Entspannung tagsüber war mal eine Abwechslung.
Ich bin am Morgen noch mit auf den Col du Télégraphe gefahren. Der erste, der legendären Tour de France Anstiege. Die Profis sind keine Woche später genau dort hoch.
Ich bin dann zurück zum Bus, die anderen haben noch den Col de la Croix de Fer als Tagesziel gehabt.

Hier meine Fahrt auf den Col du Télégraphe auf Strava.

Der Col de la Croix de Fer ist der erste Anstieg von dem es ein Video vom Col Collective gibt. Es ist zwar nicht die Seite die rauf gefahren sind. Aber um nichts unspektulärer:

TdF | Tag 3 | Das Dach der Tour

Am Tag 3 stand, im wahrsten Sinn des Wortes, der Höhepunkt der Tour am Programm. Der Col de I’Iseran. Die Nr. 1 der höchsten Passstraßen Europas. Leider war hat das Wetter nach der Durchfahrt von Val d’Isére umgeschlagen und ein paar hundert Meter unter der Passhöhe hat es zuerst zu stürmen und dann auch noch zu regnen begonnen.
Auf 2770 Meter kann das dann schnell gehen. Oben angekommen kam der Regen quer daher, und es hatte nur mehr 2 Grad. Ziemlich ungemütlich in kurzen Radlershorts. Wir haben uns dann dort zum Aufwärmen in die Hütte zurück gezogen. Mike, unser Held, hat sich warm angezogen und ist zurück nach Bourg-Saint-Maurice gefahren um uns mit dem Auto von der Passhöhe abzuholen, an eine Weiterfahrt war nicht zu denken.
2 Stunden später hat wieder die Sonne geschienen, wie wenn nichts gewesen wäre. In der Hütte sind wir wenigstens mal Mal zum live Tour de France schauen gekommen.

Hier der Aufstieg auf Strava. Knapp 50 Kilometer bergauf und 2000 Höhenmeter.
Die Abfahrt vom  Col de I’Iseran zu unserem Quartier haben wir alle im Auto hinter uns gebracht. Aber dafür sind wir noch eine Straße gefahren, die quasi direkt in eine Felswand hinein gebaut wurde. Wirklich spektakulär.

Hier auf Strava.

TdF | Tag 2 | Col de Saisies und Cormet de Roselend

Unsere erste Nacht in Frankreich haben wir in einer Mongolischen Jurte verbracht, die im Garten einer Jugendherberge in Chamonix stand. Es hatte seinen eigenen Charme. Leider hat sich der Mont Blanc während unserer ganzen Zeit dort nicht gezeigt. Wir haben ihn erst Tage später aus einiger Entfernung erblicken können.

An diesem Tag sind wir über 3 weitere Pässe gefahren. Den Col de Saisies, beim Aufstieg zum Cornet de Roselend, sind wir über den Col du Pre. Vor allem die Gegend dort um den Stausee, war besonders beeindruckend.

Hier der Tag auf Strava. 130 Kilometer mit über 3100 Höhenmetern.

TdF | Tag 0 & 1 | St. Bernhard groß & klein

An dem Tag der Anreise wäre eigentlich keine Radfahrt geplant gewesen. Aber im Leben kommt es öfters anders als man denkt.
Weil die Autofahrt so gut funktioniert hat, sind wir schon nach 10 Stunden im Aostatal angekommen. Der Wetterbericht war leider für nächsten Tag nicht wirklich gut. So haben wir beschlossen wir kurzfristig noch hoch zum Pass des Großen St. Bernhard zu fahren. Auf dem die Grenze zwischen Schweiz und Italien entlang läuft. Und Heimat der Bernhardiner Hunde ist.

Hier auf Strava. Ein schöner, fast 40 Kilometer langer Anstieg, Auf dem knapp 2.000 Höhenmetern überwunden werden müssen.

Der Wetterbericht hat Recht behalten, und das Wetter war leider an unserem geplanten 1. Etappentag nicht wirklich gut. Wir haben daher beschlossen auf den Kleinen St. Bernard Pass zu fahren. Der eigentlich nicht in unserem Roadbook stand. Fast noch schöner zu fahren, als der Große St. Bernhard am Vortag.

Hier auf Strava. 1336 Höhenmeter auf gut 25 Kilometer.

Wieder zu Gast in Regines Radsalon

Während meines Aufenthaltes in Berlin hat sich wieder ein Besuch in Regines Radsalon ergeben.

Gemeinsam mit Alexandra Diem sprechen Regine und ich über den Velothon in Berlin und viele andere Radsportthemen.
Es gab viel zu reden, deswegen dauert die Folge auch 2 Stunden.

Bitte den Podcast direkt hier anhören. Am besten gleich abonnieren. Hier noch der Blogbeitrag im Radsalon.

Velothon Berlin 2017

Nachdem ich schon letztes Jahr beim Velothon Berlin mit Marcs Mountainbike an den 120-Kilometer-Start ging, reizte mich dieses Jahr die neue 180 Kilometer Variante. Eine Kombination aus der 60 und 120 Kilometer Runde.

Also machte ich mich wieder auf in die deutsche Bundeshauptstadt. Dieses Jahr war mein Aufenthalt flexibler als eigentlich erwartet. Ich kam leider nicht bei Valentina und Marc unter, da diese auch gerade umziehen.

Parker, ein ehemaliger Couchsurfing-Gast nahm mich spontan für 3 Nächte in seine WG auf. Was sich als absoluter Glücksgriff erwies. Ich hatte eine so gute Zeit dort. Einfach großartig.

Marc konnte aus Zeitgründen selbst nicht beim Velothon starten. Er hat mir seine rassige Italienerin für das Rennen überlassen. Ich hatte keine Probleme mich auf das Rad einzustellen.

Insgesamt waren über 11.500 Starter beim Velothon mit dabei. Über 1.000 allein auf der langen Distanz. Die Strecke durch Berlin ist topfeben und daher extrem schnell. Es war eine Laktat-Party. Ich hab eine super Gruppe erwischt, die gut funktioniert hat. Radfahren ist doch ein Mannschaftssport.
Nach 4 Stunden 53 Minuten waren die 180 Kilometer auch schon hinter mir. 37 km/h Schnitt.

Hier auf Strava.

Da Valentina und Marc im Laufe des kommenden Jahres nach nach Kasachstan ziehen werden, wird das für eine Zeit lang, mein letzter Start beim Velothon in Berlin gewesen sein.

Von Passau nach Wien in einem Tag geradelt

Am 10. Juni war es soweit. Wie schon angekündigt, bin ich bei der Spenden-Sammelfahrt für den Verein „Herz bewegt“, von Passau nach Wien mitgefahren.

Nach der Besprechung und einem gemeinsamen Abend mit den anderen Teilnehmern, sind wir in der schnellen Gruppe am Samstag, um 7.30 Uhr in Passau los geradelt.

Starker Westwind, tolle Mitfahrer und super Verpflegungsstationen an der Strecke haben die über 300 Kilometer wie im Flug vergehen lassen.
Von Passau bis zum Treffpunkt mit den anderen Gruppen in Zwentendorf hatten wir einen Schnitt von 36 km/h. Einfach unglaublich.

Beim Spenden sammlen sind insgesamt über 51.000 Euro zusammen gekommen. Peter und ich haben unser Ziel von 400 Euro auch erreicht.
Nochmals Danke an alle!

Hier die Fahrt auf Strava.