Velothon Berlin 2017

Nachdem ich schon letztes Jahr beim Velothon Berlin mit Marcs Mountainbike an den 120-Kilometer-Start ging, reizte mich dieses Jahr die neue 180 Kilometer Variante. Eine Kombination aus der 60 und 120 Kilometer Runde.

Also machte ich mich wieder auf in die deutsche Bundeshauptstadt. Dieses Jahr war mein Aufenthalt flexibler als eigentlich erwartet. Ich kam leider nicht bei Valentina und Marc unter, da diese auch gerade umziehen.

Parker, ein ehemaliger Couchsurfing-Gast nahm mich spontan für 3 Nächte in seine WG auf. Was sich als absoluter Glücksgriff erwies. Ich hatte eine so gute Zeit dort. Einfach großartig.

Marc konnte aus Zeitgründen selbst nicht beim Velothon starten. Er hat mir seine rassige Italienerin für das Rennen überlassen. Ich hatte keine Probleme mich auf das Rad einzustellen.

Insgesamt waren über 11.500 Starter beim Velothon mit dabei. Über 1.000 allein auf der langen Distanz. Die Strecke durch Berlin ist topfeben und daher extrem schnell. Es war eine Laktat-Party. Ich hab eine super Gruppe erwischt, die gut funktioniert hat. Radfahren ist doch ein Mannschaftssport.
Nach 4 Stunden 53 Minuten waren die 180 Kilometer auch schon hinter mir. 37 km/h Schnitt.

Hier auf Strava.

Da Valentina und Marc im Laufe des kommenden Jahres nach nach Kasachstan ziehen werden, wird das für eine Zeit lang, mein letzter Start beim Velothon in Berlin gewesen sein.

Von Passau nach Wien in einem Tag geradelt

Am 10. Juni war es soweit. Wie schon angekündigt, bin ich bei der Spenden-Sammelfahrt für den Verein „Herz bewegt“, von Passau nach Wien mitgefahren.

Nach der Besprechung und einem gemeinsamen Abend mit den anderen Teilnehmern, sind wir in der schnellen Gruppe am Samstag, um 7.30 Uhr in Passau los geradelt.

Starker Westwind, tolle Mitfahrer und super Verpflegungsstationen an der Strecke haben die über 300 Kilometer wie im Flug vergehen lassen.
Von Passau bis zum Treffpunkt mit den anderen Gruppen in Zwentendorf hatten wir einen Schnitt von 36 km/h. Einfach unglaublich.

Beim Spenden sammlen sind insgesamt über 51.000 Euro zusammen gekommen. Peter und ich haben unser Ziel von 400 Euro auch erreicht.
Nochmals Danke an alle!

Hier die Fahrt auf Strava.

Velothon Berlin

Ich war letztes Wochenende relativ spontan in Berlin um mit Marc gemeinsam am Velothon teilzunehmen. Da ich nur mit Handgepäck im Flieger dabei hatte, bin ich auf Marcs gutem, altem 26″-Cannondale-Mountainbike das Rennen gefahren. Natürlich nicht die optimale Wahl für ein knapp 120 Kilometer Rennen auf Asphalt mit nur gut 300 Höhenmeter.  (Fast) alle anderen waren auf Rennrädern unterwegs.

Bis Kilometer 35 war alles in Ordnung, sind gut im Feld mitgerollt. Dann hat ein Radler hinter mit eine Verkehrsinsel übersehen und dabei mein Hinterrad touchiert. Leider hat mir dieser Faststurz eine Speiche und ein paar Gänge bei meiner Schaltung gekostet und ich musste mit 3 hohen Gängen weniger ins Ziel fahren. Trotz der ungeplanten Pausen und den schlechteren Übersetzung bin ich dann doch noch mit einem 32er-Schnitt ins Ziel gerollt.

Das Event war super organisiert. Insgesamt sind über 8800 Starter auch wieder im Ziel angekommen. Die Strecke durch Berlin war auch gut ausgesucht und perfekt abgesichert.

Hier noch ein paar Bilder wo ich mich sonst noch in Berlin rumgetrieben habe. Waren ein paar sehr angenehme Tage bei guten Freunden. Ohne viel Stress und Sightseeing. Berlin ist ein großartige Stadt und gefällt mir einfach immer sehr gut.

Hier noch 2 Videos von der Brompton Faltrad Weltmeisterschaft die dieses Jahr im Rahmen des Velothons statt gefunden hat. Eine super Veranstaltung mit toller Stimmung. Von sportlich motiviert bis Spaßfahrer war dort alles dabei.

Nächstes Jahr gerne wieder, und dann mal mit einem Rennrad.

Zu Gast in Regines Radsalon

Bei meinem Besuch in Berlin hab ich mich an einem Abend mit Regine getroffen und eine Folge ihres Podcast „Regines Radsalon“ im Boxhagener Platz aufgenommen.

Vorher gabs noch leckere Burger. Bei Mate und Mannerschnitten haben wir uns dann eine Stunde lang übers Radfahren und vieles andere unterhalten.

Bitte den Podcast direkt hier anhören. Am besten gleich abonnieren. Hier noch der Blogbeitrag im Radsalon.

Abenteuer Nürburgring-Nordschleife

Ich bin im Bus des Race Around Austria Orga-Teams zum Nürburgring nach Deutschland mitgefahren, um dort im 4er-Team vom Velohome.de-Podcast, am 24h-Stunden-Rennen auf der Nordschleife teilzunehmen.

10.000 Teilnehmer machen „Rad am Ring“ zu einem ganz großen Festival des Fahrrads! Es herrscht dort eine herrliche Stimmung. Dazu noch die Möglichkeit, die über 20 Kilometer lange Nordschleifen-Rennstrecke mit dem Rad zu bewältigen ist einzigartig. Diese wird nicht ohne Grund die „Grüne Hölle“ genannt. Nur rauf oder runter. Kein einziges Stück flache Strecke. Bis zu 17 % Steigung.

Am Anfang ist alles total nach Plan gelaufen. Nach 7 Stunden im Bus, haben wir unser Fahrerlager auf dem Nürburgring aufgeschlagen.28-07-2015_IMG_2587Nur dann machte uns leider das Wetter einen Strich durch unsere Rechnung. In der Nacht von Freitag auf Samstag zog ein Gewitter mit starken Windböen auf. Weltuntergangsstimmung machte sich breit.

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Wir konnten die Zelte noch gerade rechtzeitig abbauen. Mir blieb nichts anderes übrig als die Nacht im Fahrradanhänger zu schlafen. Am nächsten Tag wurde der Sturm und Regen nicht weniger, es hatte Windböen von bis zu 80 – 90 km/h. An Radfahren war nicht zu denken. Der Start wurde von 13 Uhr auf 16 Uhr, und dann weiter auf 20 Uhr verschoben. Die Stimmung war am Tiefpunkt. Es ging auch schon das Gerücht einer kompletten Absage durchs Fahrerlager. Wir vertrieben uns die Zeit damit, den Profis bei der Tour de France beim Anstieg nach L’Alpe d’Huez zuzusehen.

Aber dann ging es doch los. Start um 20 Uhr. Schluss war trotzdem um 13 Uhr. Es wurde zu einem 17h-Rennen verkürzt.

28-07-2015_IMG_2622Und die Wettervorhersage behielt recht. Je länger das Rennen ging, um so besser wurde das Wetter.

Besonders die Stimmung in der Nacht ist schon einzigartig. Es hatte nur 8° Celsius in der Nacht. Deswegen bin ich ziemlich warm eingepackt gewesen.

Und der Sonntag versöhnte uns alle für die dramatischen Umstände am Vortag.

Unser Team kam auf 250. Platz von 611 4er-Teams. Da haben wir wohl noch etwas Potenzial nach oben.
Das Atterbiker-4er-Team kam auf den 32. Platz.
Bernhard, unser Einzelstarter, ist auf den unglaublichen 8. Platz in der Einzelwertung gekommen. Gratulation! Er ist in den 17 Stunden kein einziges Mal vom Rad abgestiegen.

Es hat mir riesigen Spaß gemacht, und ich hoffe dass es auch im nächsten Jahr eine Möglichkeit geben wird, am Rad am Ring teil zunehmen.

Da leider meine ausgeborgte GoPro leider den Dienst verweigert hat, hab ich mir das Video eines anderen Fahrers ausgeborgt und die ganze Runde auf 4 Minuten eingedampft. Besonders der Start mit der Fahrt durch das Fahrerlager ist beeindruckend. Bei Sekunde 33 sieht man auch ganz kurz unseren Bus auf der linken Seite stehen.

Und hier noch meine 1. Runde auf Strava:

Der Watzmann ruft …

Ganz im Sinn von Ambros & Prokopetz haben Jürgen und ich uns aufgemacht, um dem Ruf des Watzmanns zu folgen.

Wir haben die südliche Schleife der Watzmann-Hochkönig-MTB-Runde mit unseren Mountainbikes in 4 Tagen gemeistert.

karte-watzmann-hochkoenig-runde
Gestartet sind wir in Bischofshofen, Tag 1 war in Golling zu Ende.
Am Tag 2 ging es von Golling weiter nach Bayern, bis nach Ramsau am Königsee.
Tag 3 brachte uns zurück nach Österreich und endete in Maria Alm.
Die finale Etappe ging von Maria Alm zurück nach Bischofshofen.

Hier ein paar Eindrücke:

Mensch und Gerät haben diese Tour bei herrlich heißen Wetter sehr gut überstanden.
Wir hatten zirka 5 kg Gepäck im Rucksack dabei, was die Aufstiege nicht leichter gemacht habt.
Alle Unterkünfte haben wir erst am Abend gefunden, hat wunderbar geklappt.
Das war meine erste Mehrtages-Tour mit dem neuen Mountainbike, und ich bin wirklich sehr zufrieden, das alles ohne Probleme geklappt hat. Mache Anstiege war einfach zu steil für die 29″-er Laufräder und das Zusatzgewicht am Rücken. Aber wer sein Rad liebt, der schiebt!

Aus Gewichtsgründen hab ich alles Fotos mit dem iPhone gemacht. Daher kommt auch eher mäßige Bildqualität. Aber die Panoramas sind schon ganz gut:

Hier noch ein paar Fakten laut meiner Strava-Aufzeichnungen:
Fahrzeit in den 4 Tagen: Rund 24 Stunden (1.450 Minuten)
Stecke von 290,7 Kilometer mit 12.255 hm Aufstieg.
Es waren Abfahrten mit bis zu 35 % Gefälle mit dabei, Aufstiege bis 30 % Steigung.