St. Pöltner Eisenmann

Vergangenes Wochenende war es wieder mal soweit, IronMan 70.3 in St. Pölten. Die ganze Stadt wurde von 2500 motivierten Triathleten aus der ganzen Welt geflutet. Und diesmal war ich mittendrin statt nur dabei.

Nach dem ich letztes Jahr schon als Radfahrer bei einer Staffel mitgemacht hatte, und übern Winter regelmäßig beim Schwimm-Training war. Hab ich mich dieses Jahr für das volle Distanz angemeldet.

1,9 Kilometer Schwimmen | 90 Kilometer Radfahren | 21 Kilometer Laufen
hab ich in 5 Stunden und 68 Minuten hinter mich gebracht. Damit hab ich mein persönliches Ziel von unter 6 Stunden nicht ganz erreicht, aber fürs erste Mal bin ich sehr zufrieden.

Der Start ins Wochenende war am Freitag Nachmittag beim Fun-Triathlon, der für mich die Generalprobe fürn Sonntag war. Dort ist, wie am Sonntag, alles ideal gelaufen.
Am Freitag gabs Kaiserwetter, leider war das am Sonntag Morgen etwas anders. Regen, Regen und noch mehr Regen. Bis zum Schwimmstart war ich  nicht ganz überzeugt, ob der Tag so verlaufen würde, wie ich es mir vorgestellt habe.
Aber alle Sorgen waren nach dem Sprung in den See vorbei. Der im übrigen wärmer war als die Temperaturen im Freien.
Und sobald ich am Rad saß, und der Regen fast komplett aufgehört hatte, war klar, das es ein erfolgreicher Tag werden würde.
Besonders beim Radfahren wären noch ein paar Minuten drinnen gewesen.
Aber das ist beim ersten Mal etwas schwer abzuschätzen, wieviel Kraft man sich noch fürs Laufen aufsparen soll.

Es war ein schöne Veranstaltung, aber der IronMan-Virus hat mich nicht gepackt. Ich werd sicher bei weiteren Triathlons starten, vielleicht wieder auch mal bei einem der Firma Ironman.
Aber es läuft schon sehr kommerziell und auch gefühlt ein bisschen sehr amerikanisch ab. Man darf sich das ganze Wochenende schön im Glanz der strahlenden IronMan-Marke sonnen, und sich selbst für seine Teilnahme abfeiern. Zusätzlich das ganze Merchandise mit dem prägnanten Logo.
Das soll keine Kritik am Konzept sein, es funktioniert ausgezeichnet.
Für den einen mehr als für den anderen. Für mich wars eine weitere tolle Erfahrung, für die sich die viele Zeit der Vorbereitung ausgezahlt hat.
Aber das Bedürfnis mich jetzt deswegen total abfeiern zu lassen hab ich nicht.

Nochmals Danke an Helmut, fürs gemeinsame Vorbereiten auf unseren ersten IronMan. Hat Spaß gemacht, und war eine super Motivation. Besonders am düsteren Sonntag Morgen, beim Neopren anziehen im Auto, wo keiner von uns beiden wusste, wie der Tag werden würde.

Hier noch meine Radstrecke und Laufstrecke auf Strava.

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